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	<title>CONTRACOMA &#187; Informationskrieg</title>
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	<description>Gegen jede Art von Desinformation und Medienpropaganda!</description>
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		<title>Staatsfeind Nr.1 Wolfgang Schäuble muss aus seinem Amt entfernt werden</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 18:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CONTRACOMA</dc:creator>
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		<description><![CDATA[via Radio Utopie von Daniel Neun
Der  Finanzminister von Deutschland, Dr. Wolfgang Schäuble, stellt auf einem  Banker-Treffen in Frankfurt das Grundgesetz, Gewaltenteilung,  Völkerrecht und alle europäischen Demokratien in Frage.
Am 18.November begann in der Frankfurter Alten Oper der “European Banking Congress”, welcher direkt anschloss an die vom 14. bis 18. auf dem Frankfurter Messegelände [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>via <a href="http://www.radio-utopie.de/2011/11/20/staatsfeind-nr-1-wolfgang-schauble-muss-aus-seinem-amt-entfernt-werden/#more-60965" target="_self"></a><a href="http://www.radio-utopie.de/2011/11/20/staatsfeind-nr-1-wolfgang-schauble-muss-aus-seinem-amt-entfernt-werden/#more-60965" target="_blank">Radio Utopie</a> von Daniel Neun</em></p>
<p><strong>Der  Finanzminister von Deutschland, Dr. Wolfgang Schäuble, stellt auf einem  Banker-Treffen in Frankfurt das Grundgesetz, Gewaltenteilung,  Völkerrecht und alle europäischen Demokratien in Frage.</strong></p>
<p>Am 18.November begann in der Frankfurter Alten Oper der <a href="http://www.frankfurt-ebc.com/" target="_blank">“European Banking Congress”</a>, welcher direkt anschloss an die vom 14. bis 18. auf dem Frankfurter Messegelände tagende <a href="http://expopromoter.com/de/goto/event/124593/" target="_blank">“Euro Finance Week”</a>. Leitende Funktionäre aus Kapital und Staat debattierten dort ihre Pläne. Ein Kamerateam von<a href="http://www.infokriegernews.de/" target="_blank"> IK News</a> schnitt dabei die Rede des Finanzministers von Deutschland mit. Die  Aussagen von Wolfgang Schäuble, welche Informationsindustrie und  Staatssender verschwiegen, repräsentieren das Protokoll des derzeit  gefährlichsten Staatsfeindes von Deutschland. <span id="more-3202"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2IRnDOtu1z8?version=3&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/v/2IRnDOtu1z8?version=3&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zitat Minister Schäuble:</p>
<blockquote><p><em>“Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Konkurrenz  zwischen allen Politikbereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem  Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. Das war die alte Ordnung, die  dem Völkerrecht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität,  die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist, spätestens seit den  zwei Weltkriegen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Und  wir in Deutschland sind seit dem 8.Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr  voll souverän gewesen.”</em></p></blockquote>
<p>Minister Schäuble stellt hier den Bestand der Bundesrepublik  Deutschland, die Gewaltenteilung und das nach Artikel 25 Grundgesetz  allgemeinen Regeln des Völkerrechtes als Bestandteil des Bundesrechtes  in Frage. Das ist nicht nur verfassungswidrig, das ist  verfassungsfeindlich. Das Regierungsmitglied Dr.Wolfgang Schäuble, seit  39 Jahren Abgeordneter des Bundestags, entlarvt hier selbst, woran und  wie er Zeit seines Lebens, als westdeutscher Innenminister ab 1989 und  späterer gesamtdeutscher Innenminister, abermals von 2005 bis 2009,  gearbeitet hat.</p>
<p>Minister Schäuble weiter:</p>
<blockquote><p><em>“Und deswegen ist der Versuch in der europäischen  Einigung eine neue Form der Governance zu schaffen, wo es eben nicht  eine Ebene, die dann nicht für alles zuständig ist und dann im Zweifel  durch völkerrechtliche Verträge bestimmte Dinge auf andere überträgt,  nach meiner festen Überzeugung für das 21.Jahrhundert ein sehr viel  zukunftsweisender Ansatz, als der Rückfall in die  Regelungsmonopol-Stellung des klassischen Nationalstaates vergangener  Jahrhunderte. “</em></p></blockquote>
<p>Minister Dr.Schäuble wiederholt hier seine verfassungsfeindlichen  Behauptungen. Seine Aussagen bezüglich einer neuen Art von Governance,  also Regierungsform, die es in dem “Versuch der europäischen Einigung”  zu schaffen gelte, stellen zudem eine direkte Bedrohung aller 27  Demokratien in den Mitgliedsländern der “Europäischen Union”, sowie die  Ankündigung zum Versuch eines Staatsstreichs gegen diese dar.</p>
<p>Minister Schäuble präzisiert im Folgenden sein Vorhaben:</p>
<blockquote><p><em>“Ich möchte Ihnen ganz klar sagen, daß ich ziemlich  überzeugt bin, daß wir in einer Zeit von weniger als 24 Monaten in der  Lage sind und in der Lage sein werden, das europäische Regelwerk so zu  verändern. Wir brauchen nur das Protokoll Numero 14, wer´s nachlesen  möchte, im Allgemeinen, im Lissabon-Vertrag, so aufzubauen, daß wir die  Grundzüge einer Fiskalunion für die Eurozone schaffen.”</em></p></blockquote>
<p>Am 1.Juli 2009 entschied das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil <a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/es20090630_2bve000208.html" target="_blank">2 BvE 2/08</a> zum sogenannten Lissabon-Vertrag:</p>
<blockquote><p><em>“Das Grundgesetz ermächtigt die für Deutschland handelnden Organe <strong>nicht</strong>, durch einen Eintritt in einen Bundesstaat <strong>das Selbstbestimmungsrecht des Deutschen Volkes in Gestalt der völkerrechtlichen Souveränität Deutschlands aufzugeben.</strong> Dieser Schritt ist wegen der mit ihm verbundenen unwiderruflichen Souveränitätsübertragung auf ein neues Legitimationssubjekt <strong>allein dem unmittelbar erklärten Willen des Deutschen Volkes vorbehalten</strong>…</em></p>
<p><strong><em>Das Grundgesetz setzt damit die souveräne Staatlichkeit Deutschlands nicht nur voraus, sondern garantiert sie auch.”</em></strong></p></blockquote>
<p>Den Geisteszustand von Dr.Wolfgang Schäuble sollen andere beurteilen.  In jedem Falle ist Minister Schäuble als einer der mächtigsten  Finanzminister der Welt untragbar, gefährlich für das Allgemeinwohl  nicht nur in diesem Land und muss aus seinem Amt entfernt werden.</p>
<p>(…)</p>
<p><em>Artikel zum Thema:</em><br />
13.11.2011 <a href="http://www.radio-utopie.de/2011/11/13/der-verfall-der-europaischen-union-i-aufprall-am-grundgesetz-und-radikaler-strategiewechsel/" target="_blank">DER VERFALL DER “EUROPÄISCHEN UNION” (I) : Aufprall am Grundgesetz und radikaler Strategiewechsel</a><br />
22.09.2011 <a href="http://www.radio-utopie.de/2011/09/22/finanzminister-schauble-stellt-grundgesetz-und-bestand-der-republik-deutschland-in-frage/" target="_blank">Finanzminister Schäuble stellt Grundgesetz und Bestand der Republik Deutschland in Frage</a><br />
01.07.2009 <a href="http://www.radio-utopie.de/2009/07/01/wir-sind-souveraen/" target="_blank">Wir sind Souverän</a></p>
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		<title>Prof. Dr. Michael Vogt: Meinungsmanipulation</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:00:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was uns die Massenmedien verschweigen

http://anti-zensur.info/
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			<content:encoded><![CDATA[<h3>Was uns die Massenmedien verschweigen</h3>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hDTMZA8at-I?version=3&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/v/hDTMZA8at-I?version=3&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a title="http://anti-zensur.info/" dir="ltr" rel="nofollow" href="http://anti-zensur.info/" target="_blank">http://anti-zensur.info/</a></p>
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		<title>Propagandaprogramm: &#8220;Der nukleare Schurkenstaat Iran&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:49:47 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der nukleare Schurkenstaat, und der anstehende 3. Weltkrieg für das Wohlergehen Israels.<br />
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		<title>Libyen: Die wahre Geschichte (englisch)</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:38:12 +0000</pubDate>
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		<title>Prof. Dr. Bocker im Interview: Weltregierung und Einheitsbrei</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:05:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Weltwährung]]></category>
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		<description><![CDATA[via Infokrieger News

Auch dieses Jahr war Infokriegernews auf der  Rohstoff-Messe in München. Wir hatten wieder das Vergnügen Prof. Bocker  zu interviewen, der bekanntermaßen kein Blatt vor den Mund nimmt. Wir  hatten am Freitag den 03.11 auch weitere interessante Interviewpartner,  die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Zu den Themen gehörten  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><em>via <a href="http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/11/06/dr-prof-bocker-im-interview-weltregierung-und-einheitsbrei/" target="_blank">Infokrieger News</a></em></div>
<p><strong><br />
Auch dieses Jahr war Infokriegernews auf der  Rohstoff-Messe in München. Wir hatten wieder das Vergnügen Prof. Bocker  zu interviewen, der bekanntermaßen kein Blatt vor den Mund nimmt. Wir  hatten am Freitag den 03.11 auch weitere interessante Interviewpartner,  die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Zu den Themen gehörten  unter anderem Occupy, ESM, gesteuerte Medien und die Kernschmelze des  Finanzsystems.</strong></p>
<p><span id="more-13673"> </span><br />
Eine seiner Aussagen ist folgende :</p>
<p>Das Ziel der Eliten ist der absolute Weltstaat und damit die absolute  Herrschaft. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei dem Interview.</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vonXdN1CzIw?version=3&amp;hl=en_US"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/vonXdN1CzIw?version=3&amp;hl=en_US" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Wall Street und CIA</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CONTRACOMA</dc:creator>
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		<description><![CDATA[via Radio Utopie von Lars Schall 
Die  Central Intelligence Agency ist ein Geschöpf zur Wahrung langfristiger  Wirtschaftsinteressen der Wall Street. Die Verbindung fällt recht  offensichtlich aus, wenn man sich vor Augen hält, wer an der Schaffung  der CIA im Jahre 1947 und ihrer nachfolgenden Entwicklung entscheidend  beteiligt war. 

Der nachfolgende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>via <a href="http://www.radio-utopie.de/2011/09/30/wall-street-und-cia/" target="_blank">Radio Utopie</a> von <a href="http://www.larsschall.com/2011/09/29/wall-street-und-cia/" target="_blank">Lars Schall </a></em></p>
<p><strong>Die  Central Intelligence Agency ist ein Geschöpf zur Wahrung langfristiger  Wirtschaftsinteressen der Wall Street. Die Verbindung fällt recht  offensichtlich aus, wenn man sich vor Augen hält, wer an der Schaffung  der CIA im Jahre 1947 und ihrer nachfolgenden Entwicklung entscheidend  beteiligt war. <span id="more-3185"></span><br />
</strong></p>
<p>Der nachfolgende Artikel ist ein Auszug aus dem Buch „Mordanschlag  9/11. Eine kriminalistische Recherche zu Finanzen, Öl und Drogen“, das  alsbald im Schild Verlag erscheinen wird. Ausgangspunkt des Textes “Wall  Street und CIA“ ist der vorangehende Nachweis, dass sich die CIA  spätestens seit 1977 für das Phänomen des globalen Peak Oil zu  interessieren begann.<span id="more-59858"> </span></p>
<p><strong>Wall Street und CIA</strong></p>
<p>Wenn sich die CIA für Peak Oil interessiert, lässt das insofern  aufhorchen, da der Auslandsgeheimdienst der U.S.A., jene Central  Intelligence Agency, zur Wahrung langfristiger Wirtschaftsinteressen der  Wall Street kreiert wurde. Die Verbindung fällt recht offensichtlich  aus, wenn man sich vor Augen hält, wer an der Schaffung der CIA im Jahre  1947 und ihrer nachfolgenden Entwicklung an entscheidender Stelle  beteiligt war.</p>
<p>Der Vorgänger der CIA, das Office of Strategic Services (OSS), wurde  im Laufe des Zweiten Weltkriegs mit Hilfe von Führungspersonal der Wall  Street-Investmentbank Dillon Reed ins Leben gerufen. Das Hauptquartier  des OSS lag im New Yorker Finanzdistrikt (i). Maßgeblich beeinflusst  wurde seine Gründung ferner durch das Special Operations Executive  (SOE), einer Abteilung des britischen Geheimdienstes, die ihrerseits dem  Ministerium für Wirtschaftskriegsführung zugeordnet war (ii). Chef des  OSS war von 1942 bis 1945 William Joseph Donovan, Mitbegründer der bis  heute bestehenden Wall Street-Anwaltskanzlei Donovan, Leisure, Newton,  and Irvine. Von 1945 bis 1947 bestand zunächst eine Rumpforganisation  des OSS unter dem Namen Central Intelligence Group als Teil des  Außenministeriums unter dem verantwortlichen General H. S. Vandenberg  fort. Für die Umsetzung solch ambitionierter Pläne, wie sie in der Grand  Area-Strategie und der „Politik der offenen Tür“ des Council on Foreign  Relations im Zuge der von der Rockefeller-Stiftung finanzierten “War  and Peace Studies“ zum Ausdruck kamen, bedurfte es jedoch eines weitaus  größeren Nachrichtendienstes, als es die Central Intelligence Group  darstellte, und also wurde die CIA nicht zuletzt auf Betreiben von  Investmentbankern wie James V. Forrestal und Ferdinand Eberstadt durch  den am 26. Juli 1947 verabschiedeten “National Security Act“ aus der  Taufe gehoben. (iii)</p>
<p>Die enge Liaison zwischen Wall Street und CIA kann kaum als reiner  Zufall abgetan werden. Schließlich stammten in den ersten zwei Dekaden  ihrer Existenz alle „sieben der bekannten stellvertretenden Direktoren  der CIA (…) aus denselben New Yorker Anwalts- und Finanzkreisen; sechs  von ihnen wurden darüber hinaus im New York Social Register geführt.“  (iv)</p>
<p>Dazu wollte ich etwas mehr von Peter Dale Scott erfahren, dem  womöglich herausragendsten CIA-Chronisten überhaupt auf der Welt, der  die letztgenannten Fakten recherchierte.</p>
<p><strong><em>Lassen Sie uns über die CIA reden, aber den Fokus auf  Finanzen halten. In Ihrem Buch “The Road to 9/11“ weisen Sie darauf hin,  dass die meisten der Schlüsselfiguren dieser Organisation einen  Hintergrund in der Hochfinanz und dem Investmentbanking haben. Wäre es  eine Übertreibung, wenn man annehmen würde, dass die CIA mehr oder  weniger geschaffen wurde, um langfristige Interessen der Wall Street in  der Welt abzuschirmen, und dass sie auf diese Weise bis heute aktiv ist?</em></strong></p>
<p><em>Peter Dale Scott: Nun, ich denke, dass die CIA, die 1947  geschaffen wurde – in den öffentlichen Debatten ging es um die  Notwendigkeit für einen Geheimdienst außerhalb der jeweiligen  Einrichtungen der Armee, der Marine und der neuen unabhängigen Luftwaffe  – das gleiche Gesetz, das die Luftwaffe schuf, schuf die CIA -, aber  hinter den Kulissen wollten Leute von der Wall Street und der Finanzwelt  die gleiche Kontrolle über die Geheimdienste wiedererlangen, die sie  während des Zweiten Weltkriegs durch das OSS hatten. Wir könnten ein  ganzes Interview nur darüber führen, aber die amerikanischen  Finanzinvestitionen in Europa wurden vom OSS geschützt, es wurden  wichtige Entscheidungen getroffen, um Fabriken, Staudämme etc. nicht  anzugreifen, und das war das OSS. Truman hat immer versucht, eine Person  zu bekommen, die nicht von der Wall Street war, um die CIA anzuführen,  und das traf zu, bis Allen Dulles von der Wall Street die Leitung unter  Eisenhower übernahm, aber darunter waren fast alle von Truman ernannten  stellvertretenden Direktoren Leute von der Wall Street. Sie müssen sich  die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg vorstellen: eine weitestgehend  zerstörte Weltwirtschaft, man hatte private Geheimdienst-Unternehmen,  etwas, das sich die World Commerce Corporation nannte, mit lauter  Ex-Kriegszeit-Geheimdienstlern aus England und Amerika, die mit privaten  Ressourcen versuchten – und jetzt hören wir möglicherweise mit  beschlagnahmten Finanzmitteln der SS in Deutschland oder Österreich (v)  -, den Welthandel in einer Weise anzuschieben, dass Amerika und  Großbritannien ihn dominieren würden.</em></p>
<p>In seinem Buch “American War Machine“ kommt Peter Dale Scott auf  einen konkreten Einsatz von Nazi-Finanzmitteln durch das umrissene  Milieu zu sprechen, indem er auf den „mysteriösen“ E. P. Barry verweist,  in späteren Zeiten Investitionspartner des früheren OSS-Mitarbeiters  und Gründers von Drogenbanken, die mit der CIA verbunden waren, Paul  Helliwell, und von Bruce Rappaport, einem Ölmann und Eigentümer der  wichtigen Schweizer (Drogen-)Banken Inter Maritime Bank und Banque de  Commerce et de Placements (BCP), dem Tochterunternehmen der berühmtesten  Drogenbank der 1980er Jahre: der pakistanischen Bank of Credit and  Commerce International (BCCI). Überdies war E. P. Barry wohl auch ein  enger Verbündeter von William Casey, dem CIA-Direktor von 1981 bis 1987.  (vi)</p>
<p>Scott schreibt: „Eine von sehr wenigen Sachen, die über Barry bekannt  sind, ist, dass er während des Zweiten Weltkriegs im OSS war und dass  Donovan ihn gegen Ende des Krieges zum Leiter der OSS-Gegenspionage  (X-2) in Wien ernannte.</p>
<p>Die OSS-X-2 oder -Gegenspionage war die geheimste und am höchsten  klassifizierte der OSS-Abteilungen und diejenige, deren genaue Mission  darin bestand, den deutschen Sicherheitsdienst (SD) zu durchdringen.  Laut einem OSS-Report von 1946: ,Eine gleichermaßen interessante  X-2-Aktivität war die Untersuchung von RSHA (SD) Finanztransaktionen ‘  (Operation Safehaven). Im Laufe dieser Untersuchungen nahm die Dritte  US-Armee einen SD-Major ,auf mehrere Reisen nach Italien und Österreich,  und als Resultat dieser vorausgehenden Reisen wurden über $500.000 an  Gold und auch Juwelen gesichert.’ Einiges von dem unter der Oberaufsicht  von Barry gesicherten Nazi-Golds wurde daraufhin benutzt, um  US-Geheimdienstoperationen in den unmittelbaren Nachkriegsjahren in  Deutschland zu finanzieren.“ (vii)</p>
<p>Jenseits derartiger Dinge bewahrte die Zugehörigkeit zum New York  Social Register ohnehin nicht davor, fragwürdige Allianzen einzugehen:</p>
<p>„Zwischen 1945 bis 1947 konspirierten Elemente in der US-Armee, um  Kontakte mit früheren deutschen Anti-Kommunisten in Europa and ihrem  deutschen Kommandanten Reinhard Gehlen aufrechtzuerhalten. Fünf Männer  waren beteiligt, von denen drei (William J. Donovan, Allen Dulles und  Frank Wisner) Repräsentanten der Wall Street-Oberwelt und auch des New  York Social Register waren, das die Mitglieder der New Yorker High  Society listete.” (viii)</p>
<p>Unter besagtem Reinhard Gehlen, der an den Planungen der „Operation  Barbarossa”, dem Angriff Hitlers auf die Sowjetunion im Sommer 1941,  involviert war und im Zuge des Stalingrad-Desasters zum Chef der  Ostspionage („Abteilung Fremde Heere Ost“) avancierte, wurde zunächst  die „Organisation Gehlen“ und dann der Bundesnachrichtendienst in  Pullach aufgebaut – mit freundlicher Hilfe der CIA. Als weitere  Beispiele für die dubiose Nähe zwischen „OSS/CIA – Wall Street“  einerseits und faschistischem Personal andererseits, dürfen dem  interessierten Leser Stichworte wie die „Rattenlinie“ (“Ratline“),  “Paperclip“, “MK Ultra“ und “Gladio“ gegeben werden. Die “New York  Times“ berichtete übrigens im November 2010 unter der Überschrift “Nazis  Were Given ‘Safe Haven’ in U.S., Report Says“ von einer 2006  abgeschlossenen, aber vier Jahre lang geheimgehaltenen Untersuchung des  Office of Special Investigations (OSI) des US-Justizministeriums über  die Schaffung eines „sicheren Hafens“ in den Vereinigten Staaten für  führende Nazis und deren Kollaborateure durch US-Ministerien und  insbesondere der CIA (ix). So war man sich beispielsweise keineswegs zu  schade dafür, jemanden wie Otto von Bolschwing, einem fleißigen  Handlanger von Adolf Eichmann bei der Ausarbeitung der „Endlösung der  Judenfrage“, nach dem Zweiten Weltkrieg Einlass in die U.S.A. zu  gewähren und für die CIA arbeiten zu lassen. Ende der 1960er Jahre wurde  von Bolschwing gar der Vorsitzende der Hightech-Rüstungsfirma  Trans-International Computer Investment Corporation, die Geheimaufträge  vom Pentagon ausführte. Es gibt zahlreiche andere Beispiele für  Nazi-Verbrecher, die vom CIA und weiteren US-Behörden im Dienste der  „nationalen Interessen“ jahrzehntelang verdeckt verwendet wurden.</p>
<p>Dass die CIA primär zur Absicherung von langfristigen Wall  Street-Interessen geschaffen wurde, zeigte sich während der Frühphase  ihrer Existenz besonders deutlich im Zuge der „Operation Ajax“ 1953 im  Iran. Schauen wir sie uns derhalben kurz genauer an; sie besaß  Vorbildfunktion für ähnliche Operationen der Zukunft. Darüber hinaus ist  sie ein Beispiel dafür, dass die Erfolgsaussichten demokratischer  Bewegungen mithin gerade von den U.S.A., dem vermeintlichen Sinnbild  moderner Demokratie, zunichte gemacht werden.</p>
<p>Anfang der 1950er Jahre regierte im Iran der populäre Premier  Mohammad Mossadegh. Noch als Oppositionspolitiker brachte Mossadegh 1951  ein Gesetz zur Verstaatlichung der iranischen Erdölfelder im Parlament  ein. Hintergrund hierfür war die strikte Ablehnung des britisch  geführten AIOC-Konzerns (aus dem späterhin BP hervorging), die  Gewinnanteile, die durch das Ölgeschäft im Iran erzielt wurden, mit dem  Gastgeberland neu zu verhandeln. Großbritannien war seit den 1910er  Jahren, insbesondere durch die „weise“ Vorausschau des damaligen ersten  Lords der Admiralität, Winston Churchill, verstärkt in Persien tätig  geworden, nachdem dort am 26. Mai 1908 bei Masjid-i-Sulaiman riesige  Erdölvorkommen entdeckt worden waren. Verantwortlich hierfür zeichnete  sich der australische Geschäftsmann William Knox D’Arcy. Sogleich  horchte der britische Geheimdienst auf und schickte seine  Vertrauensmänner Sidney Reilly und Lord Strathcona in die Region, um  Verkaufsgespräche mit D’Arcy aufzunehmen (x). Was Churchill betraf, so  „blickte (dieser) mit Sorge und Misstrauen auf die internationale  Situation. Er fürchtete eine russische Expansion im Nahen Osten und  misstraute dem Plan der Deutschen, eine Bahn von Berlin nach Bagdad zu  bauen.“ (xi)</p>
<p>Die sogenannte „Bagdadbahn“, die der deutsche Historiker Golo Mann  als „etwas Großartig-Kompaktes und ganz im Sinn der schönsten Träume von  1848“ bezeichnete, scheint bei der britischen Führungsschicht in der  Tat arge Gedanken freigesetzt zu haben. (xii) Der US-amerikanische  Finanzhistoriker Stephen Zarlenga gibt in seinem Buch „Der Mythos vom  Geld“ dazu zum Besten, dass die deutsche Industrie durch Verwirklichung  der von der Reichsbank finanzierten Bagdadbahn „mit noch weiter östlich  gelegenen Märkten direkt verbunden werden und auf diese Weise die  überlegene Seemacht Großbritannien umgehen“ hätte können. „Hjalmar  Schacht, eine der Schlüsselfiguren im Finanzwesen Deutschlands des 20.  Jahrhunderts“, und übrigens mit Owen D. Young zusammen der wesentliche  Ideengeber dessen, was heute die Weltbank in Washington D.C. ist (die  ehemalige Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, IBRD),  „bemerkte, dass die Finanzierung der Bagdadbahn den Engländern ,ein Dorn  im Auge’ war. Und Francis Neilson, ehemaliger Abgeordneter des  britischen Parlaments und Autor des Buches The Makers of War, vertritt  die Ansicht, dass sich die Altherrenriege der englischen Industrie nicht  imstande sah, der deutschen Konkurrenz in industrieller Hinsicht Paroli  zu bieten.</p>
<p>1907 erhielt der allgemein geachtete amerikanische Diplomat Henry  White den Auftrag, die britische Haltung zu ermitteln. Er traf sich mit  seinem Freund Alfred Balfour:</p>
<p>Balfour (etwas abfällig): ,Wir sind wahrscheinlich Narren, dass wir  keinen Grund finden, um den Deutschen den Krieg zu erklären, bevor sie  zu viele Schiffe bauen und uns unseren Handel streitig machen.’</p>
<p>White: ,Wenn Sie es mit dem deutschen Handel aufnehmen wollen, müssen Sie sich eben mehr anstrengen.’</p>
<p>Balfour: ,Das würde bedeuten, dass wir eine Senkung unseres  Lebensstandards hinnehmen müssten. Vielleicht wäre es für uns einfacher  einen Krieg zu führen.’ Und dann, als Reaktion auf Whites Schock nach  dieser Aussage: ,Geht es denn um richtig oder falsch? Vielleicht geht es  nur darum, dass wir unsere Vormachtstellung behaupten.’“ (xiii)</p>
<p>Damit Kehrtwende zurück zu den in dieser Ära gerade entdeckten  iranischen Ölquellen bei Masjid-i-Sulaiman und den Sorgen von Winston  Churchill, dem damaligen ersten Lord der Admiralität:</p>
<p>„Auch im eigenen Land gab es Druck, denn der eigenwillige Admiral  Fisher bestand darauf, die britische Flotte von Kohle auf Öl  umzustellen. Da Großbritannien noch keine eigene Ölquelle hatte – das  Nordseeöl war noch nicht entdeckt –, würde die Frage der Belieferung  immer kritisch bleiben, und Churchill wollte sich weder auf das  amerikanische Öl noch auf Shell mit seinen holländischen Verbindungen  verlassen müssen. Mittlerweile konkurrierten folgende Ölkonzerne  miteinander: Royal Dutch/Shell, Gulf, Texaco und Standard Oil Company.  Die Vorstellung, Zugriff auf diese Ölquelle in Persien zu haben, gefiel  Churchill, und deshalb überredete er die britische Regierung, sich mit  50 Prozent am Unternehmen von D’Arcy zu beteiligen. Die Anglo-Persian  Oil Company, ein Vorläufer der British Petroleum (BP), wurde im Sommer  1914 mit königlicher Zustimmung gegründet, just zu der Zeit, als die  ersten Anzeichen eines neuen Krieges auftauchten. Die Anglo-Persian Oil  Company war im Vergleich zu den anderen Ölkonzernen also kein privates  Unternehmen, sondern ein Regierungskonzern, der die Aufgabe hatte, die  Royal Navy mit Öl zu versorgen.“ (xiv)</p>
<p>Dies zur Gründung des AIOC-Konzerns, der sich weigerte, die  Gewinnbeteiligungen Anfang der 1950er Jahre im Iran neu zu verhandeln.</p>
<p>Begleitet von Streiks, Unruhen und der Ermordung des bis dato  herrschenden Generals Rasmara, wurde das eingebrachte  Verstaatlichungsgesetz bezüglich der iranischen Ölquellen schließlich  verabschiedet und Mossadegh zum neuen Premierminister ernannt. Obwohl  das Gesetz Entschädigungsleistungen zugunsten der Briten vorsah, hieß  die Konsequenz, dass auf dem internationalen Markt kaum noch iranisches  Öl abgesetzt werden konnte. Den Ausfall, den AIOC im Iran zu beklagen  hatte, kompensierte der Konzern, indem er kurzerhand die  Produktionsraten im Irak und in Kuweit erhöhte (beide Länder waren  Post-Weltkrieg-Eins-Geschöpfe Großbritanniens und nach wie vor intakter  Teil der britischen Interessensphäre). Darüber hinaus erhielt die AIOC  sämtliche Unterstützung der übrigen Ölgiganten und der britischen  Regierung, was unter anderem zur Einfrierung iranischer Auslandskonten  führte. Die Vereinten Nationen wollten sich des Streitfalls derweil  nicht annehmen, obschon Mossadegh persönlich nach New York gereist war,  um für die legitimen iranischen Interessen zu werben. Nachdem der  britische Auslandsgeheimdienst bereits den Direktor des  US-amerikanischen Pendants, Allen Dulles, von der Notwendigkeit eines  Coups im Iran überzeugen konnte, versuchte der britische Premier Winston  Churchill auf diplomatischer Ebene den amtierenden US-Präsidenten  Dwight D. Eisenhower „davon zu überzeugen, dass Mossadegh letztlich dem  Kommunismus in Iran Tür und Tor öffnen würde.“ (xv) Die Propaganda, die  alsbald einsetzte, war denn auch klare „Kalte-Kriegs-Rhetorik“, die  immer wieder in den folgenden Jahrzehnten auftauchte, wo englische und  amerikanische Wirtschaftsinteressen auf dem Spiel standen.</p>
<p>Trotz der erheblichen Einbußen, die der Iran aufgrund der  Exportausfälle am Ölmarkt zu verzeichnen hatte, gewann Mossadegh im  August 1953 ein Volksreferendum, das ihn mit weitreichenden Kompetenzen  ausstattete. Der mächtigste Mann der iranischen Streitkräfte, Mohammed  Reza Pahlewi, wurde in den königlichen Palästen unter Hausarrest  gestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren Churchills Bemühungen in der  Pennsylvania Avenue schon von Erfolg gekrönt gewesen: Präsident  Eisenhower hatte einen Putschplan bewilligt, der von Kermit Roosevelt  jr., einem ranghohen Mitarbeiter der CIA, in die Tat umgesetzt werden  sollte. CIA-Direktor Allen Dulles stellte hierfür eine Summe von circa  einer Million US-Dollar bereit, während sein Bruder, der amtierende  Außenminister John Foster Dulles, den US-Botschafter in Teheran anwies,  kraft der freigemachten Finanzmittel bereitwillige Iraner anzuwerben.  (xvi)</p>
<p>Interessant ist nun, dass der Preis der AIOC-Aktie zu steigen begann,  sobald die oberste Ebene aus Politik und Geheimdiensten in den U.S.A.  und Großbritannien den Coup im Iran beschlossen hatte. Dies war  mitnichten dem Zufall geschuldet, wie die Ökonomen Arindrajit Dube,  Ethan Kaplan und Suresh Naidu in ihrer wissenschaftlichen Studie “Coups,  Corporations, and Classified Information“ („Coups, Konzerne und geheime  Informationen“) darlegen. Ihr im April 2011 veröffentlichtes Papier  zeigt unter anderem am Beispiel Iran, dass Regierungsumstürze, die von  den U.S.A. unterstützt wurden, nicht bloß multinationalen Konzernen  zugute kamen, sondern auch bestens informierten Insidern an der Börse,  die aus “Top-Secret“ eingestuften Plänen Geld für sich herauszuschlagen  wussten. (xvii)</p>
<p>Im Juli 1953 reiste Kermit Roosevelt jr. in den Iran ein und  organisierte mit General Fazlollah Zahedi die geplante „Operation Ajax“,  bei der iranische Offiziere und Zivilisten eingesetzt wurden. Der  eingeweihte General Mohammed Reza Pahlewi, nachfolgend der Welt als  Schah von Persien bekannt geworden, floh nach Italien und wartete von  dort aus die weitere Entwicklung ab. Drei Tage nach der Flucht des  Schahs begann der Staatsstreich mit Schießereien vor dem Haus von  Mossadegh. Die von General Zahedi befehligten Truppen obsiegten, der  Schah kehrte zurück, und am 28. Oktober 1954 wurde ein Nachfolgevertrag  unterschrieben, der die eingeführte Verstaatlichung des persischen Öls  rückgängig machte. Der Gewinnanteil an den Erdöleinnahmen betrug für den  Iran fortan 25 Prozent (zuvor 20 Prozent), der Rest ging an ein  internationales Konsortium, dem neben AIOC/BP (xviii) weitere namhafte  Vertreter des Ölgeschäfts angehörten: Standard Oil of New Jersey/Esso  und Mobil Oil, die später zu ExxonMobil fusionierten; Standard Oil of  California, woraus später Chevron wurde; Texaco, woraus durch den  Zusammenschluss mit Chevron wiederum ChevronTexaco wurde (xix); Gulf  Oil; sowie Royal Dutch/Shell und die in den 1920er Jahren gegründete  Compagnie Francaise des Pétroles, ein Vorläufer von Total Elf Aquitaine.</p>
<p>Als er die CIA im Jahre 1958 verließ, ging Kermit Roosevelt jr.  übrigens zu Gulf Oil, das großen wirtschaftlichen Nutzen aus dem  Staatsstreich im Iran zog. Zwei Jahre später wurde Roosevelt zum  stellvertretenden Vorsitzenden des Unternehmens ernannt.</p>
<p>Die langfristigen Wirtschaftsinteressen der Wall Street schienen  durch die Intervention der CIA gesichert, wobei es nicht sonderlich  schwer fällt, folgende Verbindung herzustellen: Ein Begünstigter des  Staatsstreiches von 1953 waren Standard Oil-Firmen. Standard Oil gehörte  zur Klientel der Kanzlei Sullivan and Cromwell (ebenso die Hausbank der  Familie Rockefeller, die Chase Bank). Partner bei Sullivan and Cromwell  war Allen Dulles. Und Allen Dulles wiederum verfügte über beste  geschäftliche und persönliche Beziehungen zu Standard Oil  beziehungsweise der Familie Rockefeller, deren Hausbank zu den größten  der New York Fed gehörte (und heute als J.P. Morgan Chase noch immer  gehört).</p>
<p>Ein näherer Blick auf das leitende Personal im Laufe der Geschichte  der CIA zeigt, dass der „National Security Act“, aus dem die CIA  hervorging, von Clark Clifford geschrieben wurde. Clifford war Berater  von Präsident Harry S. Truman und Verteidigungsminister der U.S.A. unter  Lyndon B. Johnson. Welcher Profession ging Clifford ansonsten nach?  „Wall Street-Rechtsanwalt und Bankier.“ (xx) Bei der Ausarbeitung des  „National Security Act“ folgte Clifford Vorgaben der Brüder John Foster  und Allen Dulles. John Foster wurde US-Außenminister unter Eisenhower,  Allen bekleidete zur gleichen Zeit ab 1953 die Funktion des  CIA-Direktors, nachdem er sich während des Zweiten Weltkriegs als  OSS-Agent von der Schweiz aus um US-amerikanische Investitionen im  Dritten Reich gekümmert hatte (zum Beispiel I.G. Farben, xxi) und  späterhin zeitweise Präsident des Council on Foreign Relations gewesen  war. Welcher Profession gingen die Dulles-Brüder ansonsten nach?  „Partner bei Sullivan and Cromwell, der – bis heute – mächtigsten  Anwaltskanzlei der Wall Street“ (xxii), zu deren Klienten in der Epoche  des Zweiten Weltkriegs beispielsweise das mit Nazis Geschäfte machende  Finanzinstitut Brown Brothers Harriman &amp; Co. zählte. Eine wichtige  Abteilung innerhalb der CIA war in ihrer Anfangsphase das Office of  Policy Coordination (OPC). Der erste Chef des OPC hieß Frank Wisner.  Welcher Profession ging Wisner ansonsten nach? „Wall  Street-Rechtsanwalt.”(xxiii) Ein weiterer wichtiger Mann in der  Geschichte der CIA war William Casey. Unter Ronald Reagan erfüllte er  die Funktion des Director of Central Intelligence, unter Richard Nixon  saß er zuvor der Securities and Exchange Commission (SEC) vor, die für  die Aufsicht des Wertpapierhandels in den U.S.A. zuständig zeichnet, das  heißt zum Beispiel für alles, was mit dem Bereich „Insiderhandel“  zusammenhängt. Welcher Profession ging William Casey ansonsten nach?  „Wall Street-Rechtsanwalt und Börsenhändler.“ (xxiv) In der Zeit von  William Casey als CIA-Direktor war Stanley Sporkin der General Councel  der CIA, nachdem er zuvor über zwanzig Jahre lang ebenfalls in leitender  Position bei der SEC tätig war. Welcher Profession ging Sporkin nach  seiner Zeit bei der CIA nach? „Wall Street-Rechtsanwalt“ in der Kanzlei  Weill, Gottschall, and Menges (xxv). Sein Nachfolger als General Councel  der CIA war David Doherty, der späterhin zur New York Stock Exchange  wechselte, um dort als Executive Vice-President zu arbeiten (xxvi). John  Deutch, der CIA-Direktor von 1995 bis 1996, wechselte im direkten  Anschluss in den Vorstand von Citigroup, der nominell zweitgrößten Bank  der U.S.A. (xxvii). Dort fand sich auch Nora Slatkin ein, ehemals  Exekutivdirektion der CIA (xxviii). Vor seinem Engagement als  Exekutivdirektor der CIA in den Jahren 2001 bis 2004 fungierte A. B.  “Buzzy“ Krongard wiederum als stellvertretender Vorstandsvorsitzender  des Banker’s Trust und als Vorstandsvorsitzender der Investmentbank  Alex. Brown (die älteste Investmentbank der U.S.A., Alex. Brown &amp;  Sons, gegründet 1800, befindet sich seit 1999 im Besitz der Deutsche  Bank AG). (xxix)</p>
<p>Was jener Alvin Bernard Krongard mit einem bemerkenswerten Vorgang  bezüglich der 9/11-Anschläge zu tun gehabt haben könnte, dazu siehe den  Artikel <a href="http://www.larsschall.com/2011/09/07/insiderhandel-911-ungelost/" target="_blank">“Insiderhandel 9/11…ungelöst“</a>.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>i Vgl. Michael C. Ruppert: “Crossing the Rubicon”, a.a.O., Seite 57.</p>
<p>ii Vgl. F. William Engdahl: “Mit der Ölwaffe zur Weltmacht“, a.a.O., Seite 22, 123 – 124.</p>
<p>iii Peter Dale Scott macht darauf aufmerksam, dass “this new agency,  based on the precedent and personnel of the OSS, had been urged on  Washington by the War-Peace-Studies Project of the Council on Foreign  Relations in the early 1940s. It was reinforced by a report commissioned  in 1945 by navy secretary James V. Forrestal. The report was written by  Ferdinand Eberstadt, who like Forrestal was a private Wall Street  banker from the investment bank Dillon Read.” Aus Peter Dale Scott: “The  Road to 9/11”, a.a.O., Seite 12.</p>
<p>Des Weiteren ist zu beachten, dass aus dem National Security Act  nicht nur die CIA, sondern auch der Joint Chiefs of Staff und der  National Security Council hervorgingen. Seither steht dem US-Präsidenten  ein National Security Advisor zur Seite, der den National Security  Council anführt. Was die CIA betrifft, so ist auch der 18. Juni 1948 von  Bedeutung, da an diesem Tage der National Security Council der “Agency“  kraft der “Directive on Office of Special Projects” die Befugnis zur  Durchführung sogenannter “covert operations“ verlieh, “…which are  conducted or sponsored by this Government against hostile foreign states  or groups or in support of friendly foreign states or groups but which  are so planned and executed that any US Government responsibility for  them is not evident to unauthorized persons and that if uncovered the US  Government can plausibly disclaim any responsibility for them.  Specifically, such operations shall include any covert activities  related to: propaganda, economic warfare; preventive direct action,  including sabotage, anti-sabotage, demolition and evacuation measures;  subversion against hostile states, including assistance to underground  resistance movements, guerrillas and refugee liberation groups, and  support of indigenous anti-communist elements in threatened countries of  the free world. Such operations shall not include armed conflict by  recognized military forces, espionage, counter-espionage, and cover and  deception for military operations.” Vgl. hierzu U.S. Department of  State: Foreign Relations of the United States, 1945 – 1950,  veröffentlicht unter: <a href="http://www.state.gov/www/about_state/history/intel/290_300.html" target="_blank">http://www.state.gov/www/about_state/history/intel/290_300.html</a>. Siehe Punkt 292: National Security Council Directive on Office of Special Projects, Sektion 5.</p>
<p>iv Peter Dale Scott: “The Road to 9/11“, a.a.O., Seite 12.</p>
<p>v Vgl. Amy B. Zegart: “Flawed by Design. The Evolution of the CIA, JCS, and NSC,“ Stanford University Press, Seite 189.</p>
<p>vi Vgl. Peter Dale Scott: “American War Machine. Deep Politics, the  CIA Global Drug Connection, and the Road to Afghanistan“, Rowman &amp;  Littlefied, Lanham, 2010, Seite 163.</p>
<p>vii Ebd., Seite 164. Zum Sachverhalt, inwiefern faschistische Kräfte  nach dem Zweiten Weltkrieg intensiv mit Geheimdiensten und  Drogenhändlern zusammenarbeiteten, möchte ich ferner empfehlen Henrik  Kruger: “The Great Heroin Coup: Drugs, Intelligence &amp; International  Fascism“, South End Press, Boston, 1980.</p>
<p>viii Peter Dale Scott: “The Road to 9/11“, a.a.O., Seite 12.</p>
<p>ix Vgl. Eric Lichtblau: “Nazis Were Given ‘Safe Haven’ in U.S.,  Report Says“, veröffentlicht in The New York Times am 13. November 2010  unter: <a href="http://www.nytimes.com/2010/11/14/us/14nazis.html" target="_blank">http://www.nytimes.com/2010/11/14/us/14nazis.html</a></p>
<p>x Vgl. F. William Engdahl: „Mit der Ölwaffe zur Weltmacht“, a.a.O., Seite 42.</p>
<p>xi Colin J. Campbell: „Ölwechsel!“, Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 2007, Seite 130.</p>
<p>xii Golo Mann: „Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts“,  Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 9. Auflage 2003, Seite 518.</p>
<p>xiii Stepen Zarlenga: „Der Mythos vom Geld“, a.a.O., Seite 450</p>
<p>xiv Colin J. Campbell: „Ölwechsel!“, a.a.O., Seite 130.</p>
<p>xv Vgl. Wilfried von Bredow: „Spätfolgen. Der Putsch im Iran 1953“,  veröffentlicht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 12. Februar  2009. Hierbei handelt es sich um eine Rezension des Buches „Im Dienste  des Schah. CIA, MI6 und die Wurzeln des Terrors im Nahen Osten“ von  Stephen Kinzer, Weinheim 2009.</p>
<p>xvi Vgl. Rainer Traub: „Im Namen der Demokratie“, veröffentlicht am  29. Juli 2008 in „Spiegel Spezial Geschichte“, Nr. 3, Seite 57.</p>
<p>xvii Vgl. Arindrajit Dube, Ethan Kaplan und Suresh Naidu: “Coups,  Corporations, and Classified Information“, NBER Working Paper No. 16952,  veröffentlicht April 2011, online abrufbar unter: <a href="http://www.nber.org/papers/w16952" target="_blank">http://www.nber.org/papers/w16952</a></p>
<p>xviii Aus British Petroleum wurde nach der Übernahme durch Amaco  (zuvor Standard Oil of Indiana) zunächst BP Amaco, um heutzutage nur  noch unter dem Akronym BP zu firmieren.</p>
<p>xix Für ChevronTexaco gilt ähnliches: der Beisatz Texaco wurde in der  Zwischenzeit wieder fallen gelassen, seither heißt das fusionierte  Unternehmen nur noch Chevron.</p>
<p>xx Vgl. Michael C. Ruppert: “Crossing the Rubicon”, a.a.O., Seite 53.</p>
<p>xxi Siehe zu den diversen US-amerikanischen Finanz- und  Wirtschaftsinvestionen wie I.G. Farben, aber auch der Rolle von Sullivan  and Cromwell, der Chase Bank, Standard Oil-Firmen sowie Allen Dulles  insbesondere Charles Higham: “Trading with the Enemy. The Nazi-American  Money Plot 1933 – 1949“, iUniverse Inc., Lincoln, 1983, 2007.</p>
<p>xxiiPeter Dale Scott: “The Road to 9/11“, a.a.O., Seite 12. Scott  schreibt ebd. zur Rolle von Allen Dulles bezüglich des ”National  Security Act“: “As CIA director Richard Helms narrates in his memoirs,  Allen Dulles (…) was recruited in 1946 ’to draft proposals for the shape  and organization of what was to become the Central Intelligence Agency  in 1947.’ Dulles promptly formed an advisory group of six men, all but  one of whom were Wall Street investment bankers or lawyers. In 1948,  Forrestal appointed Dulles chairman of a committee, along with two other  New York lawyers, to review CIA’s performance. ‘The three lawyers  conferred for close to a year in one of the board rooms at J.H.  Whitney,’ another Wall Street investment firm.”</p>
<p>xxiii Ebd., Seite 13.</p>
<p>xxiv Vgl. Michael C. Ruppert: “Crossing the Rubicon”, a.a.O., Seite 54.</p>
<p>xxv Vgl. ebd., Seite 54 – 56.</p>
<p>xxvi Vgl. ebd., Seite 56.</p>
<p>xxvii Vgl. ebd.</p>
<p>xxviii Vgl. Nafeez M. Ahmed: “Geheimsache 09/11. Hintergründe über  den 11. September und die Logik amerikanischer Machtpolitik“, Goldmann  Verlag, München, 2004, Seite 462. Ahmed beruft sich hierbei auf einen  Bericht von Mike Ruppert unter: <a href="http://www.copvcia.com/stories/july_2001/part_2.html" target="_blank">http://www.copvcia.com/stories/july_2001/part_2.html</a></p>
<p>xxix Ebd.</p>
<p>Original Artikel erschienen auf <a href="http://www.larsschall.com/2011/09/29/wall-street-und-cia/" target="_blank">LarsSchall.com</a></p>
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		<title>Aufklärung des Mysteriums von WTC 7 (deutsche Untertitel)</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:49:49 +0000</pubDate>
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		<title>KULTUR-STUDIO EXTRA: Interview mit Petra Heller &#8211; Das Jugendamt und dessen Machenschaften</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 10:58:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Petra Heller im Gespräch zur Problematik Jugendamt und Kinderklau in der BRD

Es geht um die Frage:
Steht das Jugendamt in der BRD über dem Gesetz?
Was sind die schlimmen Folgen für die Kinder und deren Eltern?
Immer wieder werden Fälle bekannt von Misshandlungen von Kindern in staatlicher Fremdpflege.
CBN  veröffentlichte einen Artikel und ein Video über deutsche Homeschooler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Petra Heller im Gespräch zur Problematik Jugendamt und Kinderklau in der BRD</h3>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7fTVGQn1DnA?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/v/7fTVGQn1DnA?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Es geht um die Frage:<br />
Steht das Jugendamt in der BRD über dem Gesetz?<br />
Was sind die schlimmen Folgen für die Kinder und deren Eltern?<br />
Immer wieder werden Fälle bekannt von Misshandlungen von Kindern in staatlicher Fremdpflege.<br />
CBN  veröffentlichte einen Artikel und ein Video über deutsche Homeschooler  und wie diese vom Jugendamt bedrängt werden, so dass viele dieser  Familien Deutschland verlassen.<br />
Französische EU Abgeordnete wollen jetzt untersuchen, in wie weit BRD Jugendämtern Menschrechtsverletzung begehen.<br />
Selbst die Fraktion der Grünen im Bundestag reagierte auf die Anschreiben schockiert.</p>
<p>Links:</p>
<p><strong>CBN Bericht:</strong><br />
<a title="http://www.cbn.com/cbnnews/world/2011/September/Above-the-Law-German-Agency-Destroying-Families/" dir="ltr" rel="nofollow" href="http://www.cbn.com/cbnnews/world/2011/September/Above-the-Law-German-Agency-Destroying-Families/" target="_blank">http://www.cbn.com/cbnnews/world/2011/September/Above-the-Law-German-Agency-D&#8230;</a></p>
<p><strong>Offener Brief download:</strong><br />
<a title="http://www.petra-heller.com/fileadmin/user_upload/petra-heller/Dokumente/OBKein%20Einzelfall%2012.7.11Korrigiert.pdf" dir="ltr" rel="nofollow" href="http://www.petra-heller.com/fileadmin/user_upload/petra-heller/Dokumente/OBKein%20Einzelfall%2012.7.11Korrigiert.pdf" target="_blank">http://www.petra-heller.com/fileadmin/user_upload/petra-heller/Dokumente/OBKe&#8230;</a></p>
<p><strong>Viola</strong> <strong>Fechner</strong> &#8211; <a title="http://betroffene-eltern.com" dir="ltr" rel="nofollow" href="http://betroffene-eltern.com/" target="_blank">http://betroffene-eltern.com</a></p>
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		<title>Bertelsmann, ECFR und der Sturm auf die Verfassungen der Völker Europas</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 09:56:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[via  Unser Politikblog
Neofeudalistische und militaristische Lobbyisten werden immer dreister
Bertelsmann und der ECFR (Anm. d. Red.: European Council on Foreign Relations) haben im August 2011 verschiedene Akzente gesetzt, um verfassungsmäßige  und Uno-Vorschriften, die ihnen im Weg sind, auszuhebeln.
Eine Betrachtung beider Vorgänge in einem Artikel scheint uns  angemessen, da deren Wirkungen dazu angetan sind, einander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>via  <a href="http://unser-politikblog.blogspot.com/2011/09/bertelsmann-ecfr-und-der-sturm-auf-die.html" target="_blank">Unser Politikblog</a></em></p>
<h3>Neofeudalistische und militaristische Lobbyisten werden immer dreister</h3>
<p>Bertelsmann und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Council_on_Foreign_Relations" target="_blank">ECFR</a> <em>(Anm. d. Red.: European Council on Foreign Relations)</em> haben im August 2011 verschiedene Akzente gesetzt, um verfassungsmäßige  und Uno-Vorschriften, die ihnen im Weg sind, auszuhebeln.<br />
Eine Betrachtung beider Vorgänge in einem Artikel scheint uns  angemessen, da deren Wirkungen dazu angetan sind, einander zu  verstärken, und weil Bertelsmann im Rat des ECFR vertreten ist. <span id="more-3167"></span></p>
<p><strong>Europäische Volksabstimmung zur rechtlichen Abschaffung der Völker Europas</strong></p>
<p>Bertelsmann hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung am Spiegel  (siehe hierzu Artikel „die märchenhaften zu Guttenbergs..“ sowie u. g.  Artikel der Linken Zeitung zur Verbindung zwischen Spiegel und  Bertelsmann), sodass in dem Wochenmagazin immer wieder Artikel  erscheinen, welche zu Bertelsmanns politischen Kampagnen gehören. Der  Text „Wir Europa-Versager“ vom 19.08. 2011 ist so einer. Dort wird  erinnert an die Medienkampagne der „Federalist Papers“ von New Yorker  Zeitungen aus 1787/1788 für die Vereinigung „der bis dahin lose  verbandelten Bundesstaaten Amerikas“ „zu einer starken, pluralistischen  und demokratischen Nation“. Der gleiche Spiegel-Artikel moniert das  Fehlen einer „europäischen Öffentlichkeit“ und fordert eine Entscheidung  „über eine klare politische Einheit“. Der Spiegel stellt die Forderung  nach einem Streiten „für ein besseres Europa“ mit dem Eintreten „der  Federalist Papers für ein geeintes Amerika“ auf eine Stufe. Dazu  verlangen die Bertelsmänner „eine europäische Volksabstimmung“. Und „der  Moment zu entscheiden“ sei „jetzt“. Offenbar haben sie es sehr, sehr  eilig mit ihrer Agenda.</p>
<p>Wohlgemerkt, <em>eine</em> Volksabstimmung; von der dauerhaften  Etablierung von Volksabstimmungen ist keine Rede. Und auch nicht von  Volksabstimmungen der Völker Europas, sondern eine„europäische  Volksabstimmung“. Wie zum Beweis, dass es EIN europäisches Volk gebe.  Dass also die Völker Europas überrumpelt werden sollen, einen  scheinbaren Beweis dafür zu liefern, dass sie fortan zwangsweise ein  einziges Volk sein müssten und keine Griechen, Portugiesen, Iren oder  Deutsche mehr.</p>
<p>Versüßen wollen die Weltanschauungsprogrammierer von Bertelsmann den  Völkern Europas die Aufgabe ihrer Eigenschaft als Volk mit der  Direktwahl eines europäischen Präsidenten, mit einem „echten“ Parlament  und mit der Möglichkeit, Europa-Politiker zur Rechenschaft zu ziehen.  Aber wäre das überhaupt mehr Demokratie? Die Direktwahl des  Bilderbergers Hermann van Rompuy für einen noch mächtigeren Europäischen  Rat? Was meinen die Bertelsmänner mit einem „echten“ Europaparlament?  Eines mit Stimmengleichheit pro Bürger, wo die Einwohner kleinerer  heutiger Mitgliedsstaaten wie Malta, Luxemburg oder Zypern von ihrem  Stimmgewicht her marginalisiert werden? Oder eines mit mehr Rechten im  Vergleich zu der von Konzernlobbyisten maßgeblich mit gesteuerten  EU-Kommission? Und wen will Bertelsmann zur Rechenschaft ziehen können?  Auch die Mitglieder von Kommission, Ministerrat und Europäischem Rat,  oder nur ein paar treuherzige, fraktionsdiszipliniert ja-sagende  Europaabgeordnete?</p>
<p>Weitere Indizien für die Absicht einer Zwangseinschmelzung der Völker  Europas in ein europäisches Volk sind die Überschrift „Wir  Europa-Versager“ und der Satz „Kurz gesagt: Wir haben als Staatsbürger  versagt.“</p>
<p>Aber warum sollte Bertelsmann ein Interesse daran haben, einen  scheinbaren Beweis der Zustimmung der Völker Europas zur Opferung ihrer  eigenen Nationalität zu erlangen ?<br />
Der Grund liegt in der staatsrechtlichen Drei-Elemente-Lehre zur  existentiellen Staatlichkeit, welche auch ständige Rechtsprechung des  deutschen Bundesverfassungsgerichts ist. Danach kann ein Staat nur solch  ein Gebilde sein, welches über alle der drei Elemente eigenes Volk,  eigene Rechtsordnung und eigenes Territorium verfügt. Eine eigene  Rechtsordnung, wenngleich nur autonom und nicht souverän, weil sie eben  kein Staat ist, hat die EU, aber kein eigenes Volk, sodass sie kein  Staat im existentiellen Sinne ist.</p>
<p><strong>Lissabonurteil bremst Bertelsmann</strong></p>
<p>Nach Art. 20 Abs. 2 S. 1 GG geht in Deutschland alle Staatsgewalt vom  deutschen Volke aus; ähnliche Vorschriften finden sich in den  Verfassungen zahlreicher anderer Staaten. Die Ewigkeitsgarantie des Art.  79 Abs. 3 GG schützt Art. 1 und Art. 20 GG absolut. Darum hat das  Lissabonurteil vom 30.06.2009 bestimmt, dass das höchste Recht in  Deutschland die Strukturprinzipien (Demokratie, Sozialstaat, Rechtsstaat  und Föderalismus) sowie die Grundrechte sind; und natürlich auch die  grundrechtsgleichen Rechte, welche den gleichen rechtlichen Charakter  wie die Grundrechte haben, nur nicht in Art. 1 bis 19 GG stehen  (darunter Wahlrecht, Widerstandsrecht, Rechte gegenüber der Justiz und  Funktionsvorbehalt, komplette Aufzählung der grundrechtsgleichen Rechte  findet sich in Art. 93 Nr. 4a GG). Dabei sind nach Rn. 216  Lissabonurteil auch die 4 Strukturprinzipien unantastbar, nicht nur die  Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG). Die Grundrechte und  grundrechtsgleichen Rechte hingegen sind unverletzlich, sie sind nur mit  ihrem Wesensgehalt unantastbar, dürfen ansonsten eingeschränkt werden,  soweit dabei die Verhältnismäßigkeit gewahrt wird. An zweiter Stelle  folgen nach dem Lissabonurteil die Staatsaufträge Frieden (Art. 1 Abs. 2  GG) und europäische Integration (Art. 23 GG); und zwar letztere als  Verpflichtung, der EU anzugehören und zugleich danach zu streben, diese  so zu formen, dass sie demokratisch, sozial, rechtsstaatlich und  menschenrechtlich zumindest vergleichbar gut wie das Grundgesetz wird.</p>
<p>Der heutige Art. 23 GG wurde 1992 im Rahmen einer Änderung der  Präambel und der alten Fassung des Art. 23 GG an die Stelle des früheren  Staatsauftrags deutsche Wiedervereinigung (vgl. zu diesem BverfG-Urteil  zum Grundlagenvertrag, BverfG 36,1) gesetzt.<br />
Danach erst folgen laut dem Lissabonurteil auf dem dritten Platz die  grundlegenden Verträge der EU (Rn. 240 des Urteils), allerdings ohne die  Gemeinsame Außen- und Sicherheitspoitik (GASP), deren  Supranationalisierung das Urteil in Rn. 255+342 ausdrücklich verboten  hat.</p>
<p>Damit bleibt die GASP ganz normales Völkerrecht, gleichrangig mit den  meisten anderen internationalen Verträgen incl. auch des NATO-Rechts,  gerade eine Stufe oberhalb der einfachen Gesetze (Art. 27 WVRK) und  unterhalb der nationalen Verfassungen, der Uno-Charta (Art. 103  Uno-Charta) sowie der universellen Menschenrechte und der Genfer und  Haager Konventionen des humanitären Kriegsvölkerrechts (Art. 1 Nr. 3  Uno-Charta, Art. 28 AEMR, Rn. 279-281 des Urteils des EU-Gerichts 1.  Instanz zu T-306/01 sowie dort zitiertes IGH-Gutachten vom 08.07.1996).<br />
Auf Grundlage des Vorrangs des Friedensgebots (Art. 1 Abs. 2 GG) vor dem  EU-Recht und zusätzlich des nur einfachen völkerrechtlichen Rangs der  GASP entschied das Lissabonurteil dann auch folgerichtig, dass das  Angriffskriegsverbot (Art. 26 GG, Art. 2 Abs. 4 Uno-Charta) auf  keinerlei Art und Weise umgangen werden darf, auch nicht durch das  EU-Recht.</p>
<p>Und das Lissabonurteil bekräftigte das militärische, das polizeiliche  und das zivile Gewaltmonopol. Gleichzeitig ließ das  Bundesverfassungsgericht den Lissabonvertrag in Kraft treten, welcher  von den Mitgliedsstaaten, ganz im Sinne Bertelsmanns, in Art. 14 AEUV  die totale funktionale Privatisierung der Daseinsvorsorge („Dienste von  allgemeinem wirtschaftlichem Interesse“) und über Art. 2 von Protokoll  26 auch der hoheitlichen Tätigkeiten („nicht-wirtschaftliche Dienste von  allgemeinem Interesse“) fordert. Gebremst innerhalb des EU-Rechts  allein durch Art. 4 EUV, welcher es dem EU-Recht untersagt, den  Mitgliedsstaaten die Macht über die innere Sicherheit („öffentliche  Ordnung“), die äußere Sicherheit („nationale Sicherheit“) und ihre  grundlegenden Strukturen zu nehmen. Die Bekräftigung auch des zivilen  Gewaltmonopols durch das Lissabonurteil lässt nur den Schluss zu, dass  das Urteil auch den Vorrang der grundrechtsgleichen Rechte vor dem  EU-Recht anerkennt, denn nichts schützt Deutschland so sehr vor dem  Ausverkauf seiner hoheitlichen Tätigkeiten wie das grundrechtsgleiche  Recht auf den Funktionsvorbehalt (Art. 33 Abs. 4 GG).</p>
<p>Das war eine gewaltige Niederlage für Bertelsmann, denn der Konzern  strebt zu Gunsten seiner Tochterfirma Arvato, die bereits heute die  Bezirksverwaltung von East Riding in Großbritannien betreibt, die  funktionale Privatisierung des gesamten öffentlichen Dienstes an, wie  die Aussage von Arvato-Chef Ostrowski beweist:<br />
„Hoheitliche Aufgabe des Staates ist es heute vor allem, Strukturen und  Gesetze festzulegen. Die Frage, wie diese letztlich umgesetzt werden,  ist keine Frage, mit der sich der Staat beschäftigen muss.“ (S. 128 von  „Der gekaufte Staat – Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich  ihre Gesetze selbst schreiben“, Sascha Adamek + Kim Otto, Kiepenheuer  &amp; Witsch – Verlag).<br />
Bertelsmann hat vor allem Einfluss rund um den Lissabonvertrag nehmen  können über seinen auf CDU-Ticket im Europaparlament befindlichen  Lobbyisten Elmar Brok, welcher im Direktorium des EU-Konvents saß, der  den EU-Verfassungsentwurf erstellte, und auch als einer von nur drei  Europaparlamentariern auf einer der Regierungskonferenzen dabei war,  welche den Weg ebneten, statt einer einheitlichen EU-Verfassung EUV, EGV  und EU-Grundrechtecharta getrennt voneinander als drei Verträge zu  belassen, sowie das Protokoll 26 noch mit hinein zu packen mit dem  Ausverkauf der meisten hoheitlichen Aufgaben. Der gleiche Herr Brok  sitzt an der Schnittstelle der Organisierung des Gedankenaustauschs  zwischen deutschen Europaparlamentariern und den Mitgliedern des  Europaausschusses des Bundestags. Und er galt längere Zeit beim  Bundesverfassungsgericht als glaubwürdiger Zeuge bzgl. des Grades an  Demokratie im Europaparlament und wurde von Deutschlands höchstem  Gericht irrtümlich primär als CDU-Abgeordneter statt als  Bertelsmann-Lobbyist wahrgenommen.</p>
<p><strong>Folgen einer Aufgabe der Staatlichkeit Deutschlands und einer rechtlichen Selbstauflösung des deutschen Volkes</strong></p>
<p>Damit ist das Grundgesetz der Agenda für Macht und Profit von  Bertelsmann nun eindeutig im Weg. Das Lissabonurteil hat aber auch  aufgezeigt, wie das deutsche Volk einem Staat Europäische Union  beitreten könnte, wenn es denn wollte. Nach Art. 146 GG könnte das  deutsche Volk durch eine Volksabstimmung das Grundgesetz durch eine  andere Verfassung ersetzen, welche, anders als das Grundgesetz, einen  Beitritt der Deutschen zu anderen Staaten erlauben würde. Die Demokratie  dürfte dabei nach dem Urteil jedoch nicht aufgegeben werden; ob weitere  Teile der Verfassungs- identität des Grundgesetzes mit hinüber in eine  neue Verfassung auf nationaler Ebene genommen werden müssten, ließ das  Lissabonurteil offen. Damit hätte Bertelsmann eine Chance, den seine  Interessen so blockierenden Art. 33 Abs. 4 GG los zu werden. Aber das  deutsche Volk hätte auch dann immer noch vielleicht die Möglichkeit, aus  einem anderen Staat wieder auszutreten, und sei es über eine friedliche  Revolution – solange ein deutsches Volk als solches existieren würde.  Wie groß ist da doch die Versuchung, das deutsche Volk ausgerechnet über  eine Volksabstimmung seine rechtliche Selbstauflösung beweisen zu  lassen, und ihm damit den Rückweg zu verbauen ? Darüber hinaus würde  eine in größerem Umfang betriebene funktionale Privatisierung  hoheitlicher Aufgaben zu einem erheblichen Verlust an „Direktionskraft“  führen, für welchen das Grundgesetz schon vom „Ansatz“ NICHT  eingerichtet ist, wie dies der heutige Präsident des  Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, bereits im  Oktober 2002 in einer Rede vor der Staatsrechtlervereinigung VVDStRL in  St. Gallen darlegte.</p>
<p>Uns erinnert dieses Vorgehen des Konzerns an die Verdauungsstrategie  einer Spinne. Diese spritzt erst ein Gift in ihr Opfer, welches dessen  Strukturen auflöst, um es dann bequem bei lebendigem Leib aussaugen zu  können. Und es wäre zugleich eine Mischung zwischen demokratischer  Fassade und konzernaristokratischem, neofeudalistischem Kern.<br />
Wieviel schwieriger wäre es, zu einem, natürlich in internationale  Friedensordnungen eingebundenen, Staat zurückzukehren, wenn erst einmal  die staatlichen Strukturen faktisch und das Volk rechtlich aufgelöst  wären?</p>
<p>Wenn die EU erst einmal ein eigener Staat mit eigenem Volk im Sinn  der Drei-Elemente-Lehre wäre, dann würden plötzlich die Verträge der EU  wie eine Verfassung angesehen und würden anstelle der nationalen  Verfassungen zum Ausgangspunkt der Rangfolge der Rechtsordnungen. Und  Art. 1 EUV, Art. 51 EUV und Erklärung 17 normieren, wie das  Lissabonurteil bestätigt hat, aus Sicht des EU-Rechts den Vorrang des  gesamten EU-Rechts selbst vor den nationalen Verfassungen. Das konnte  das Bundesverfassungsgericht damals allein gestützt auf das Grundgesetz  und dessen Ewigkeitsgarantie für Deutschland untersagen.</p>
<p>Das Lissabonurteil war darüber hinaus Vorbild für Urteile der  Bundesverfassungsgerichte Lettlands vom 22.12.2009 und Rumäniens aus  Juni 2010 zum Vorrang der Verfassungsidentitäten der jeweiligen  nationalen Verfassung vor dem EU-Recht. Mit einem Vorrang des EU-Rechts  vor den bisherigen nationalen Verfassungen würde dann keine  verfassungsmäßige Vorschrift der bisherigen Mitgliedsstaaten dem  EU-Recht mehr Grenzen setzen, weder die Demokratie, noch die  Rechtsstaatlichkeit und der Funktionsvorbehalt, noch das Friedensgebot,  und noch viel weniger die Uno-Charta, welche durch ihren Art. 2 Abs. 1  mit der Achtung der Souveränität der Staaten sich unterhalb der  nationalen Verfassungen einordnet, und damit auch unterhalb der eines  Staates EU.</p>
<p>Die Indizien sprechen deutlich dafür, dass Bertelsmann dazu bereit  ist, dem deutschen Volk, ja den Völkern Europas, die Bestätigung ihrer  rechtlichen Selbstauflösung zu entlocken, nur für eigene Geld- und  Machtinteressen.</p>
<p>Aber auch das Friedensgebot (Art. 1 Abs. 2 GG) und die  Angriffskriegsverbote (Art. 2 Abs. 4 Uno-Charta, Art. 26 GG) würden so  nach unterhalb des gesamten EU-Rechts verfrachtet. Damit würden die  Gummivorschriften von Art. 42 EUV (i. V. m. der EU-Sicherheitsstrategie  und Art. 2 EUV) und Art. 43 EUV ungebremst zur Wirkung kommen. Und diese  würden es der EU erlauben, jedes Land der Welt, wo man eine „Krise“,  ein „Staatsscheitern“ oder Verletzungen von Demokratie,  Rechtsstaatlichkeit oder Menschenrechten finden würde, anzugreifen –  also jedes Land der Welt.</p>
<p>Bereits der Erhalt des Vorrangs der Verfassungsidentität des  Grundgesetzes scheint uns daher ein hinreichender Grund zu sein, den  rechtlichen Fortbestand des deutschen Volkes zu schützen. Um den Schutz,  den das Grundgesetz, und insbesondere dessen Friedensgebot, allen  anderen Völkern bietet, zu bewahren. (…)</p>
<p><strong>Warum Politiker bestimmten Massenmedien und Denkfabriken gehorchen</strong></p>
<p>In dem Maße, wie Bürger nicht wach genug die Interessen von Medien im  Blick haben, können diese in erheblichem Maße die Wahlergebnisse  entscheiden, in dem sie den Bürgern nur eine ihnen genehme Auswahl an  Parteien und Kandidaten präsentieren. In diese mediale Vorabauswahl  aufgenommen zu werden, ist eine Leistung, die bereits für die Politiker,  welche davon noch am wenigsten profitieren, Millionen wert ist. Die  Politiker können dafür dann als, vielleicht sogar unbewußte,  Gegenleistung ihre Politik an die Interessen eines Massenmediums  anpassen. Und wenn Massenmedien bei Denkfabriken dabei sind, wie u. a.  Bertelsmann und Springer beim ECFR oder die Zeit bei Bilderberg, kann  mediale Aufmerksamkeit so auch noch an die Erfüllung der Pläne von  Denkfabriken gekoppelt werden. Mag sein, dass das Demokratiebewußtsein  schwächer ist, wenn nur Dienstleistungen und kein Geld getauscht werden.</p>
<p>Nachdem die gemeinsame Kampagne für Carl-Theodor zu Guttenberg als  Bundeskanzler mit ECFR-Agenda aufgeflogen ist (siehe u. g. Artikel „die  märchenhaften zu Guttenbergs“), scheint bei Springer ein Umdenken  eingesetzt zu haben, bei Bertelsmann hingegen lediglich ein  Strategiewechsel.</p>
<p><strong>Warum Denkfabriken so eine Macht über die Bürger haben</strong></p>
<p>Viele Menschen machen sich nicht die Mühe oder glauben, nicht die  Zeit zu haben, zu rekapitulieren, woher sie bestimmte Gedankeninhalte  haben. Auch kann, einfach auf Grund der Menge von Informationen, niemand  alle Informationen daraufhin hinterfragen, von wem diese aus welchen  Gründen verbreitet werden. Viele hinterfragen die Absichten hinter  Informationen, die von Politikern verbreitet werden, doch bei Propaganda  von Medien sind immer noch viele Bürger arglos. Von der Verbreitung aus  Denkfabriken kommender Propaganda und Themen über mit diesen  verbandelte Medien weiß bisher nur eine Minderheit der Bevölkerung.  Ähnlich verhält es sich mit Gastartikeln in Zeitschriften von Verbänden,  von denen man sich vertreten fühlt. Das Gespür dafür, dass ein  Gastartikler völlig andere Interessen haben kann, ist wenig verbreitet.  Die Menge der Informationen, die wir bekommen, sorgt darüber hinaus  dafür, dass wir auf Grund der Begrenztheit unseres Gedächtnisses bei  vielen deren Quelle vergessen und sie als eigene übernehmen. Und wenn  bestimmte Gedanken sehr viel auf uns einströmen, dann haben diese sogar  die Chance, in unser Unterbewußtsein und unsere Träume zu gelangen und  damit noch tiefer in uns verankert zu werden.</p>
<p><strong>Was der ECFR ist</strong></p>
<p>Der Text „Think Tanks – die heimlichen Regierungen“ (Zeitschrift  „Hintergrund“, 3. Quartal 2009, S. 14 – 16) beleuchtet die Macht von  Denkfabriken am Beispiel des im Oktober 2007 gegründeten „European  Council on Foreign Relations“ (ECFR.). Von entscheidender Bedeutung für  die Ausrichtung des ECFR war die enge Zusammenarbeit zwischen der  Bilderbegerin und hochrangigen CFR („Council on Foreign Relations“) –  Lobbyistin Madeleine Albright und dem vom Ansehen der Partei Bündnis90 /  die Grünen zehrenden Joschka Fischer, die sich aus ihrer gemeinsamen  Zeit als Außenminister kennen. ECFR-Vorstandsmitglieder Joschka Fischer  und Martti Ahtisaari verlangten in einem am 01.10.2007 in der  Springer-Zeitung „Die Welt“ veröffentlichten Artikel, dass Europa „bei  internationalen Konflikten“ „mit einer Stimme sprechen“ müsse – also im  Umkehrschluss Entscheidungen von EU-Mitgliedsstaaten entsprechend  anderer als dem ECFR genehmer Stimmen zu unterbinden. Zum  Lissabonvertrag („Abkommen über eine neue außenpolitische Struktur“)  forderten die beiden „eine gemeinsame europäische Außenpolitik zu  konzipieren, die alle Möglichkeiten in Betracht zieht, um die Werte und  Interessen zu fördern.“</p>
<p>Das ist ein klarer Bezug auf Art. 42 EUV und beweist mit den Worten  „alle Möglichkeiten“ auch die Ausrichtung dieser Vorschrift auf die  Ermöglichung von Angriffskriegen. Zur Vermeidung von Wiederholungen  siehe Abschnitt VI der unten verlinkten Verfassungsbeschwerde. Zum  Einfluss der Frau Albright vom CFR auf die neue NATO-Strategie 2010, und  wie drastisch das in Verbindung mit einem ECFR-Bundeskanzler zu  Guttenberg die Gefahr eines Angriffskriegs gegen den Iran und damit  eines alles Leben auf der Erde vernichtenden Atomkriegs ums Öl erhöht  hätte, wird auf den Artikel „die märchenhaften zu Guttenbergs“  verwiesen.</p>
<p>Wie Hintergrund ebenfalls anhand des Fischer/Ahtisaari-Artikels  bewiesen hat, will der ECFR den EU-Mitgliedsstaaten die Kontrolle über  ihre „Verteidigungsfragen“ nehmen, bezeichnet die nationale Kontrolle  über die Sicherheitspolitik verächtlich als „institutionelle Barriere“.  Treue zum EU-Recht, insbesondere zu Art. 4 EUV, sieht anders aus.</p>
<p>Der ECFR will also eine EU-Armee oder zumindest das Kommando der EU  über die Armeen der Mitgliedsstaaten. Die Ideologie des ECFR scheint die  des „liberalen Imperialismus“ zu sein. Diesen hat ECFR-Mitglied und  Chefberater sowohl der gegenwärtigen Hohen Repräsentantin der EU für  Außenpolitik, Catherine Ashton, als auch des ehem. hohen  außenpolitischen Repräsentanten der EU, Javier Solana, (laut in  Hintergrund zitiertem Artikel der Zeitung „junge Welt“ vom 08.02.2006)  definiert als Rechtsstaatlichkeit im Inneren der EU und „rauhere  Methoden früherr Zeiten“ gegenüber den Staaten außerhalb der EU incl.  „Gewalt, Präventivschläge, Hinterlist und was sonst noch alles nötig  ist“. Für das angestrebte aggressive Verhalten gegenüber den Staaten und  Völkern außerhalb der EU verwendet Cooper dabei auch den Begriff  „Gesetze des Dschungels“, was auf eine auf die Sachebene verschobene  neo-kolonialistische Haltung hindeutet.</p>
<p>„Präventivschläge“ ist ein klares Bekenntnis zur Ermöglichung von  Angriffskriegen. Dass der ECFR sich nicht von Herrn Cooper, zumal er an  einer solchen Schaltstelle saß und sitzt, distanziert und diesen nicht  aus dem ECFR ausgeschlossen hat, beweist zusammen mit Joschka Fischers  Äußerungen das Lobbying des ECFR für die Ermöglichung von  Angriffskriegen.</p>
<p><strong>Der ECFR und das Renommee</strong></p>
<p>Der Eindruck der „Renommiertheit“ des ECFR rührt daher, in wievielen  Massenmedien er seine Propaganda plazieren kann. Die Webseite des ECFR  ist wenigstens noch so transparent, die betreffenden Medienkonzerne zu  benennen. Und sie kommt, möglicherweise noch mehr, von den zahlreichen  Prominenten im Rat des ECFR, von denen manche vermutlich gar nicht  wissen, wofür sie da ihren Namen hergegeben haben und an ihrem Ansehen  zehren lassen. Wir weigern uns bis zum Beweis des Gegenteils, zu  glauben, dass Dr. Hans Eichel, Cem Özdemir oder der vom Saulus zum  Paulus gewordene Gianfranco Fini freiwillig ihren Namen hergeben würden,  wenn sie wüßten, dass dieser dienen würde zur Förderung der  Arglosigkeit gegenüber Bestrebungen zur Ermöglichung von  Angriffskriegen.</p>
<p><strong>ECFR-Coup auf Kosten des Deutschen Beamtenbundes</strong></p>
<p>Der Deutsche Beamtenbund gilt mit einigem Recht als einer der  verfassungstreuesten Verbände Deutschlands. Schließlich hat die Mehrzahl  seiner Mitglieder auf das Grundgesetz geschworen und damit selbst den  Erhalt der eigenen Altersversorgung an die Treue zum Grundgesetz  gebunden. Ohne den dbb wäre angesichts der Wahlen entscheidenden Macht  von Konzernen wie Bertelsmann vermutlich längst ein erheblicher Teil der  Behörden in Deutschland ausverkauft und mehr den Regeln von Weltmarkt  und Börse als denen von Recht und Gesetz unterworfen. Zugleich ist der  dbb aber auch von einer großen Europabegeisterung erfüllt, was  angesichts von Präambel und Art. 23 des Grundgesetzes dem Grunde nach  nachvollziehbar ist.</p>
<p>Irgendwie ist es dem ECFR jedenfalls, vielleicht auf Grund seines  scheinbaren Renommes, gelungen, in der Ausgabe September 2011 der dbb  Europathemen den Artikel „Gefangen in Kafkas Schloß ? Deutschland und  die Suche nach Europa“ zu plazieren. Dieser nutzt gezielt das Ansehen  des Beamtenbundes insbesondere aus, um gegenüber vielen Tausenden  deutscher Beamter den Anschein zu erwecken, die in dem genannten  ECFR-Artikel dargestellten Ansichten wären verfassungstreu und treu zur  Völkerfreundschaft.</p>
<p>Wir meinen, der Beamtenbund sollte sich zumindest in dem Maße von dem  Artikel und vom ECFR distanzieren, wie es der Heilige Stuhl getan hat,  als am 30.11.2010 Gentechniklobbyisten versucht haben, die  Glaubwürdigkeit des Christentums und der katholischen Kirche anzuzapfen  zur Durchsetzung der Genmanipulation der Landwirtschaft.</p>
<p><strong>ECFR-Angriff auf Lissabonurteil und Verfassungstreue</strong></p>
<p>Der ECFR-Artikel bezeichnet das Lissabonurteil als  „Verfassungsnationalismus“. Das Wort „Nationalismus“ hat in Deutschland  zurecht einen schlechten Klang, wird meist im Sinne einer Überhöhung der  eigenen Nation zu Lasten anderer Nationen benutzt, oft im Sinne einer  Bereitschaft zu Diskriminierung oder Gewalt gegenüber im eigenen Land  lebenden Ausländern oder sogar zu Angriffskriegen gegenüber anderen  Staaten. Das Wort „Verfassungspatriotismus“ hingegen hat in Deutschland  einen guten Klang und bezeichnet die konstruktive Ausrichtung des  Nationalgefühls auf den Schutz der eigenen Verfassung – ohne jegliche  Art von Herablassung gegenüber anderen Völkern. Das künstliche Wort  „Verfassungsnationalismus“ versucht nun, den Verfassungspatriotismus,  soweit dieser den Machtinteressen des ECFR und mit diesem verbandelter  Lobbies auf EU-Ebene in die Quere kommt, im Weltbild der Beamten in die  ganz rechte Schmuddelecke zu rücken, und das Ansehen des Begriffs  „Verfassungspatriotismus“ zu zerstören. Außerdem wirkt es wie eine  subtile Drohung des ECFR, man könnte die Bundesverfassungsrichter mit  Hilfe der beim ECFR eingebetteten Medien persönlich in die Nähe der  nationalen Schmuddelecke rücken. Das könnte bei einem Verbotsverfahren  gegenüber der Tätigkeit des ECFR in Deutschland noch einmal bedeutsam  werden.</p>
<p>Wie zynisch. Der ECFR mißbraucht ausgerechnet eine Online-Zeitschrift  eines der verfassungstreuesten Verbände Deutschlands, um das Ansehen  des Bundesverfassungsgerichts dafür anzugreifen, dass es das  Angriffskriegsverbot wirksam gegen die Bestrebungen u. a. des ECFR zur  Legalisierung des Angriffskriegs verteidigt hat.</p>
<p><strong>Von Nationalismus und Euro-Nationalismus</strong></p>
<p>Der ECFR ist von einer Entschärfung des zerstörerischen Potentials  des Nationalgefühls weit entfernt. Stattdessen betreibt er dessen  Transponierung auf die europäische Ebene und bezeichnet es nur nicht als  „Nationalismus“, damit keiner merkt, welches Spiel er treibt. Ein  passender Begriff für dieses Verhalten des ECFR wäre  „Euro-Nationalismus“, wenn dieser Begriff nicht leider schon auch von  Nationalisten gebraucht würde, um selbst harmloser auszusehen. Beide  haben aber ähnliche Strukturen, nur einmal auf der nationalstaatlichen  und einmal auf der europäischen Ebene. Ein großer Unterschied  anscheinend zugunsten des ECFR ist, dass dieser keinerlei  Diskriminierung von innerhalb der EU lebenden Menschen aus Staaten  außerhalb der EU betreibt. Dafür aber desto mehr eine militärisch  aggressive Haltung gegenüber außerhalb der EU existierenden Staaten und  Menschen salonfähig zu machen versucht. Ganz im Sinne von Herrn Coopers  „liberalem Imperialismus“.</p>
<p>Der Euro-Nationalismus des ECFR ist, allein schon auf Grund der  größeren Ebene, zumindest für den Frieden mindestens ebenso gefährlich,  wenn nicht sogar noch weit gefährlicher, wie der Nationalismus auf  nationaler Ebene. Das hat Europa, und das haben die Völker Europas nicht  verdient. Zugleich hat der ECFR aber auch nichts zu bieten, was eine  konstruktive Einbindung des Nationalgefühls, wie dies die Ausrichtung  auf die Verfassungstreue und dabei insbesondere auf die Treue zur  Verfassungsidentität incl. Friedensgebot (Art. 1 Abs. 2 GG) leistet,  auch nur ansatzweise ersetzen könnte.<br />
Insbesondere fällt der ECFR durch seinen mangelnden Respekt vor Art. 4 EUV auf.</p>
<p><strong>EU-Armee auf dem Umweg über Aufgabe der Haushaltssouveränität</strong></p>
<p>Der ECFR-Artikel verlangt „Eurobonds, Durchbruch des Prinzips der  nationalen Haushaltssouveränität und eine entsprechende, neue  demokratische Legitimation auf der europäischen Ebene“. Wer das Geld  hat, bestimmt auch in erheblichem Umfang darüber, wofür es ausgegeben  wird. Zum Beispiel für eine EU-Armee und nicht mehr für die Armeen der  Mitgliedsstaaten.</p>
<p><strong>Rhetorische Vereinnahmung der übrigen EU-Mitgliedsstaaten und der deutschen Geschichte</strong></p>
<p>Der ECFR behauptet in dem Artikel im Hinblick auf s. E. mangelnde  „Ambitionen“ Deutschlands und auf die s. E. fehlende „strategische  Vision“ Deutschlands für Europa, die deutsche Europapolitik werde „von  außen“ als „provinziell“ und „selbstbezogen“ wahrgenommen. Er spielt mit  dem Schamgefühl der Adressaten. Das listige daran ist, dass er  geschickt den Blickwinkel verengt, noch nicht einmal seine Behauptung  untermauert durch Nennung konkreter von ihm unabhängiger und angesehener  Persönlichkeiten. Die Nicht-Nennung konkreter Persönlichkeiten erweckt  damit den Eindruck, dass zumindest alle zum ECFR-Rat gehörenden Personen  von außerhalb Deutschlands diese Auffassung teilen würden, was Unser  Politikblog bezweifelt.</p>
<p>Der ECFR betreibt in dem Artikel aber nicht nur seine ureigendsten  militaristischen Interessen, sondern auch solche, die man eher in von  Banken und Konzernen dominierten Kungelrunden wie Bilderberg vermuten  würde. Auf der anderen Seite bringen auch bei Bilderberg eingebundene  Medien wie die Zeit ECFR-Propaganda wie z. B. in dem Artikel „Ab in die  Ecke“. Ausgerechnet in einem Jahr, wo den Staaten der Eurozone bzw.  deren Völkern die Zustimmung zum Europäischen Stabilitätsmechanismus  (ESM) und zur „kleinen Vertragsänderung“ (Art. 136 Abs. 3 AEUV) für die  Verwendung von immer mehr Steuergeldern zum Verschenken an Großbanken  mit tatsächlichen oder hypothetischen Liquiditätsproblemen (sog.  „Finanzstabilität“) entlockt werden soll, mal offen als Bankenrettung  oder Bankenstressbewältigung und häufiger verdeckt als angebliche  Rettung der Staatsfinanzen oder des Euros, rückt der ECFR vor der  beamteten Leserschaft die Berechnung der „Kosten Europas mit dem  Rechenschieber“ in die Nähe einer Ignorierung der „deutschen Geschichte“  und der Angewiesenheit Deutschlands auf die „guten Beziehungen zu allen  Nachbarstaaten“. Hier wird das Ansehen sämtlicher Nachbarstaaten  Deutschlands angezapft für Bestrebungen einer Minderheit gieriger  Banker, welche dazu angetan sind, sämtliche Nachbarn Deutschlands,  welche den Euro haben, in die Staateninsolvenz zu treiben.</p>
<p>Noch dreister ist die rhetorische Instrumentalisierung der deutschen  Geschichte für die Mästung von Großbanken über deutsche Steuergelder.  Ist die wichtigste Lehre aus der deutschen Geschichte nicht „Nie wieder  Krieg ?“ Und nie wieder vom Staat gemästete Riesenkonzerne in der  Größenordnung einer IG Farben oder größer, unabhängig davon, welche  Weltanschauung solche Konzerne haben mögen?</p>
<p><strong>Instrumentalisierung von Jalta für militaristische Zwecke</strong></p>
<p>Auf der Konfernz von Jalta wurden entscheidende Weichen gestellt für  die Gründung der Vereinten Nationen als einer Weltfriedensordnung für  die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Der ECFR hingegen sieht in seinem  Artikel „die deutsche Enthaltung bei der Libyen-Resolution 1973 des  Uno-Sicherheitsrats“ als „letzten Beweis dafür, dass die Bundesrepublik  ihre bisher durch die Jalta-Ordnung definierte außenpolitische Rolle in  regionalen und globalen Fragen derzeit neu austariert“. Außerdem sagt  der ECFR erbost mit Blick auf Libyen, Deutschland wage „immer öfter den  Alleingang“. Kein Wort dazu, dass hoch umstritten ist, ob die Resolution  1973 mit der Uno-Charta vereinbar ist, oder ob der Uno-Sicherheitsrat  seine Kompetenzen überschritten hatte. Keine Abwägung dazu, ob die  Uranmunition der NATO oder Diktator Gaddhafi langfristig mehr Libyer  töten würden. Auch kein Wort dazu, dass der zur GASP gehörende und von  dem durch den ECFR so unterstützten Lissabonvertrag geschaffene Art. 21  EUV dem Europäischen Rat der Regierungschefs die Macht geben wollte, von  diesen selbst (derzeit in der Europäischen Sicherheitsstrategie aus dem  Jahr 2003) definierte strategische Interessen mit der Uno-Charta  abzuwägen, was vom deutschen Bundesverfassungsgericht durch das  Lissabonurteil vereitelt wurde. Soviel zum Respekt des ECFR vor der aus  Jalta entstandenen Weltfriedensordnung der Vereinten Nationen.</p>
<p><strong>Von wegen europatreu – Militaristen hätten EU-Vertrag beinahe nichtig werden lassen</strong></p>
<p>Es ist nicht nur der mangelnde Respekt vor Art. 4 EUV, welcher  jeglichen Zugriff der EU auf die „nationale Sicherheit“ der  Mitgliedsstaaten untersagt. Die insbesondere von Bertelsmann und ECFR  lobbyistisch so massiv geförderte GASP hätte den EU-Vertrag in  unvereinbaren Gegensatz zur Uno-Charta gebracht. Er hätte aus Sicht des  EU-Rechts dieses (incl. der GASP) über die Uno-Charta gestellt (Art. 1  EUV, Art. 51 EUV, Erklärung 17), hat über Art. 42 EUV zusätzliche  Gummivorschriften eingebaut, mit welchen man beliebig jedes Land der  Welt hätte angreifen können, und hätte den Europäischen Rat in  unvereinbare Konkurrenz zum Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen  gebracht. Damit wäre der EU-Vertrag unvereinbar geworden mit der  Uno-Charta, insbesondere mit deren Art. 2 Abs. 4 und Art. 103.</p>
<p>Die Uno-Charta gehört nach Art. 30 der Wiener  Vertragsrechtskonvention (WVRK) zum „ius cogens“, zum zwingenden  Völkerrecht. Und nach Art. 53 und 64 WVRK werden alle internationalen  Verträge, welche unvereinbar werden mit dem „ius cogens“, nichtig.  Lobbies wie Bertelsmann und ECFR hätten beinahe den EU-Vertrag nichtig  gemacht. Das scheint weniger ein Ausdruck von Liebe zu Europa zu sein,  als des Willens, selbst das Ansehen Europas für eigene Zwecke  aufzuzehren. Echte Freunde Europas hätten wenigstens noch einen Hauch  von Dankbarkeit gegenüber dem deutschen Bundesverfassungsgericht übrig  dafür, dass es mit seinem Lissabonurteil die Supranationalisierung der  GASP untersagte und damit die Gültigkeit des EUV rettete.</p>
<p><strong>ECFR will GASP und sieht Blockfreie und BRIC-Staaten als strategische Konkurrenz</strong></p>
<p>In dem Artikel bezeichnet der ECFR „die alten Parameter deutscher  Außenpolitik, transatlantische Beziehungen und europäische Integration“  als „verschollen“. Starke Worte dafür, wenn man als ECFR mal nicht alle  Wünsche sofort erfüllt bekommt. Stattdessen wirft der ECFR eine  Abwendung Deutschlands weg vom europäischen Binnenmarkt und hin zu  Brasilien, Russland, Indien und China sowie zur Blockfreiheit vor, was  an Deutschlands Handelsvolumen ablesbar sei.<br />
Zugleich versucht der ECFR Deutschland vor die Entscheidung zu stellen  vor einer „blockfreien Außenpolitik“ wie bei den BRIC-Staaten oder, „mit  ganzem Herzen und ganzer Kraft in die Entwicklung der Gemeinsamen  Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) zu investieren.“ Auch  hier wird wieder listig der Blickwinkel verengt, als ob man zur  besonders starken Völkerfreundschaft mit den USA und den Völkern der  EU-Mitgliedsstaaten nicht noch zusätzlich die Freundschaft mit den  BRIC-Staaten vertiefen dürfte.<br />
Zuletzt versucht der ECFR Deutschland vor die Wahl zu stellen, ob es  sich „mit oder ohne Europa einen Platz auf der Weltbühne verschaffen“  wolle, „und wenn ja, welchen.“ Schon der Begriff der „Weltbühne“ zeigt  das fehlende Mitgefühl des ECFR für die ganz normalen Menschen.  Sicherheitspolitik ist Verantwortung für Millionen Menschenleben, kein  Theaterstück und kein Actionfilm zur Unterhaltung selbst ernannter  Eliten.</p>
<p><strong>Wirkliche Lehren aus der deutschen Geschichte</strong></p>
<p>Die folgenden Fragen dürften zu wirklichen Lehren aus der deutschen Geschichte führen:</p>
<p>-Wie kann Bertelsmann zu einem entscheidenden Motor der Aufklärung  nicht nur über Formen des Faschismus wie Rassismus und Nationalismus zu  werden, sondern auch über die Gefahren faschistischer Wirtschaftssysteme  mit ihrer Verflechtung von Staat und Konzernen?<br />
-Inwieweit entstammt die heutige informelle Mitherrschaft von Konzernen  auf EU-Ebene dem monopolkapitalistischen, jeden fairen marktlichen  Wettbewerb meidenden, EU-Modell der IG Farben ?<br />
-Was sagt uns die Präambel des Grundgesetzes, wonach das deutsche Volk  „beseelt ist, in einem vereinten Europa dem Frieden in der Welt zu  dienen“ ? Was sagt uns das über Bestrebungen, die EU zu einem Werkzeug  gegen den Frieden umzubauen, oder auch das deutsche Volk rechtlich  abzuschaffen?<br />
-Hat man vielleicht übersehen, dass Art. 9 Abs. 2 GG zur Beibehaltung  der Gemeinnützigkeit einer Organisation in Deutschland verlangt, dass  die Völkerfreundschaft, und zwar nicht nur verengt auf die Völker  innerhalb der EU, respektiert wird, und dass Art. 9 Abs. 2 GG zumindest  eine friedliche Grundhaltung gegenüber allen Völkern verlangt?<br />
-Bedarf es eines Mindestmaßes an Treue zu Friedensgebot und  Selbstbestimmungsrecht der Völker, damit man seinen eigenen Kindern,  wenn diese groß genug sind, Politik zu verstehen, noch in die Augen  schauen kann?</p>
<p>Links:</p>
<p>Spiegel-Artikel „Wir Europa-Versager“<a href="http://www.radio-utopie.de/2011/09/14/bertelsmann-ecfr-und-der-sturm-auf-die-verfassungen-der-volker-europas/www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,781018,00.html" target="_blank"><br />
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,781018,00.html</a></p>
<p>ECFR-Webseite<br />
<a href="http://www.ecfr.eu/" target="_blank">www.ecfr.eu</a></p>
<p>Unser Politikblog Artikel „Die märchenhaften zu Guttenbergs – Macht, Medien, Eliten und Militär“<br />
<a href="http://unser-politikblog.blogspot.com/2010/10/das-marchen-um-die-zu-guttenbergs-macht.html" target="_blank">http://unser-politikblog.blogspot.com/2010/10/das-marchen-um-die-zu-guttenbergs-macht.html</a></p>
<p>Linke Zeitung zur Verbindung zwischen Spiegel und Bertelsmann<br />
<a href="http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=4946&amp;Itemid=286" target="_blank">http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=4946&amp;Itemid=286</a></p>
<p>Verfassungsbeschwerde 2 BvR 1958/08 zum Lissabonvertrag erläutert  Gefahren von Art. 42 EUV und Art. 43 EUV für den Fall der  Supranationalisierung der GASP und nennt davon potentiell besonders  bedrohte Staaten<br />
<a href="http://sites.google.com/site/buergerrechtemenschenrechte/lissabon-vertrag/verfassungsbeschwerde-2-bvr-1958-08" target="_blank">http://sites.google.com/site/buergerrechtemenschenrechte/lissabon-vertrag/verfassungsbeschwerde-2-bvr-1958-08</a></p>
<p>Welt-Artikel von Fischer und Ahtisaari vom 01.10.2007<br />
<a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6070199/EU-Hoechste-Zeit-fuer-eine-Staerkung-der-gemeinsamen-Aussenpolitik.html" target="_blank">http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6070199/EU-Hoechste-Zeit-fuer-eine-Staerkung-der-gemeinsamen-Aussenpolitik.html</a></p>
<p>dbb-Europathemen September 2011<br />
<a href="http://www.dbb.de/fileadmin/pdfs/europathemen/dbb_europathemen_0911.pdf" target="_blank">http://www.dbb.de/fileadmin/pdfs/europathemen/dbb_europathemen_0911.pdf</a></p>
<p>wie Gentechniklobbyisten den Papst vereinnahmen wollten<br />
<a href="http://unser-politikblog.blogspot.com/2010/12/papst-wehrte-dreisten.html" target="_blank">http://unser-politikblog.blogspot.com/2010/12/papst-wehrte-dreisten.html</a></p>
<p>Zeit-Artikel „Ab in die Ecke“<br />
<a href="http://www.zeit.de/2011/22/Deutschland-Isolation" target="_blank">http://www.zeit.de/2011/22/Deutschland-Isolation</a></p>
<p>„Bilderberg und die Massenmedien“<br />
<a href="http://www.zeit.de/2011/22/Deutschland-Isolation" target="_blank">http://infowars.wordpress.com/2007/06/17/bilderberg-und-die-massenmedien/</a></p>
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		<title>Regierung packt aus: “Rettung” der armen Banken durch “Euro-Rettungsfonds” EFSF</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 09:38:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[via Radio Utopie von Daniel Neun
Das  Kapital plündert unsere Republik. Vorgabe ist eine bereits 2009  aufgestellte Forderung der Banken nach “Rekapitalisierung” durch den  Staat. 
Die Bundesregierung, a.k.a Finanzminister Wolfgang Schäuble und  Kanzlerin Angela Merkel, starten heute über das kapitalistische Megafon “Financial Times Deutschland” einen Testballon, der zur Vernebelung des desaströsen Scheiterns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>via <a href="http://www.radio-utopie.de/2011/09/15/regierung-packt-aus-rettung-der-armen-banken-durch-euro-rettungsfonds-efsf/#more-59358" target="_blank">Radio Utopie</a> von Daniel Neun</em></p>
<p><strong>Das  Kapital plündert unsere Republik. Vorgabe ist eine bereits 2009  aufgestellte Forderung der Banken nach “Rekapitalisierung” durch den  Staat. </strong></p>
<p>Die Bundesregierung, a.k.a Finanzminister Wolfgang Schäuble und  Kanzlerin Angela Merkel, starten heute über das kapitalistische Megafon <a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:euro-krise-berlin-spielt-bankenrettung-durch/60104322.html" target="_blank">“Financial Times Deutschland”</a> einen Testballon, der zur Vernebelung des desaströsen Scheiterns ihrer  Strategie des lautlosen finanziellen Staatsstreichs gegen unsere  Republik dienen soll. Die Bundesregierung rechne eine “Bankenrettung”  durch die mit deutschen Steuergeldern vollgepumpte luxemburgische  Aktiengesellschaft EFSF durch, heisst es. <span id="more-3165"></span></p>
<p>Das rechnet sie nicht durch, das hat sie bereits dem Parlament  vorgelegt und lässt sich das am 29. September vom Bundestag absegnen. (11.September, <a href="http://www.radio-utopie.de/2011/09/11/die-aktiengesellschaft-efsf-rettungsfonds-der-ezb-und-banken-die-griechenland-in-den-staatsbankrott-getrieben-haben/" target="_blank">Die Aktiengesellschaft EFSF: Rettungsfonds der EZB und Banken, die Griechenland in den Staatsbankrott getrieben haben,</a>)</p>
<p>Das stand bereits genau so in der “Formulierungshilfe” des  EFSF-Gesetzentwurfs, die Schäuble den Fraktionen CDU/CSU und FDP  zugeschickt hat und den diese später, wenn auch bei 25 Nein-Stimmen und  Enthaltungen, am 5.September identisch bis ins Detail übernommen haben.  (1. September, <a href="http://www.radio-utopie.de/2011/09/01/die-formulierungshilfe-des-bundesfinanzministeriums-fur-die-efsf-ermachtigung/" target="_blank">Die “Formulierungshilfe” des Bundesfinanzministeriums für die EFSF-Ermächtigung)</a> (6.September, <a href="http://www.radio-utopie.de/2011/09/06/formulierungshilfe-gelungen-fraktionen-cducsu-und-fdp-ubernehmen-wortgleich-efsf-regierungsentwurf/" target="_blank">“Formulierungshilfe” gelungen: Fraktionen CDU/CSU und FDP übernehmen wortgleich EFSF-Regierungsentwurf)</a></p>
<p>Die “Bankenrettung” alias “Rekapitalisierung” der Banken mit  öffentlichen Mitteln, durch den EFSF oder “andere europaweite  Finanzierungen” (wie z.B. “Euro-Bonds”), forderte bereits am 27.August  die neue, so plötzlich ins Amt gerutschte Generaldirektorin des  “Internationalen Währungsfonds” (IWF), Christine Lagarde, vorher  Finanzministerin der 1864 gegründeten Societe Generale und ihrem bis  heute von wechselnden Regimen kontrollierten Steuertribut-Territorium  Frankreich. (<a href="http://www.radio-utopie.de/2011/08/28/iwf-fordert-bezahlung-der-banken-durch-rettungsfonds-efsf-oder-andere-europaweite-finanzierungen/" target="_blank">IWF fordert Bezahlung der Banken durch “Rettungsfonds” EFSF oder “andere europaweite Finanzierungen”</a>)</p>
<p>Die “Bankenrettung” alias “Rekapitalisierung” war bereits Bestandteil  der Vereinbarungen (nicht Beschlüsse), welche die Regierungleiter von  17 Mitgliedsstaaten der “Europäischen Union” mit Währung “Euro” auf  ihrem “Sondergipfel” am 21.Juli trafen. (22.Juli, <a href="http://www.radio-utopie.de/2011/07/22/einer-der-grosten-ausverkaufe-eines-volkes-durch-seine-politische-klasse-in-der-neuzeit/" target="_blank">“Einer der größten Ausverkäufe eines Volkes durch seine politische Klasse in der Neuzeit”</a>)</p>
<p>Das war bereits die Forderung von SPD-Vorsitzendem Sigmar Gabriel vom 16.Juni. (<a href="http://www.radio-utopie.de/2011/06/16/spd-fuhrer-sigmar-gabriel-will-banken-mit-steuergeldern-rekapitalisieren/" target="_blank">SPD-Führer Sigmar Gabriel will Banken mit Steuergeldern “rekapitalisieren”)</a></p>
<p>Das  war bereits die Forderung von Josef Ackermann, dem damaligen  Vorstandsvorsitzenden und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden der  “Deutschen Bank”, sowie Vorsitzendem der einzigen weltweiten Lobby von  350 Banken und Finanzorganisationen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Institute_of_International_Finance" target="_blank">“Institute of International Finance”</a> (IIF), am 16.November 2009 auf der Euro Finance Week im Frankfurter Bankenviertel. (<a href="http://www.radio-utopie.de/2010/05/09/die-griechenland-krise-vi-der-plan-der-banken-von-einer-europaischen-soffin/" target="_blank">DIE GRIECHENLAND-KRISE (VI): Der Plan der Banken von einer europäischen Soffin</a>, 9.Mai 2010)</p>
<p><strong>Das Kapital plündert unser Land. Jeder im Bundestag weiss davon. Keiner kann sich drücken.</strong></p>
<p>Die Regierung von Finanzminister Schäuble und Kanzlerin Merkel wird  für ihre über lange Jahre geplante Enteignung der Bundesrepublik  Deutschland zugunsten des globalen Banken-Systems am 29.September im  Bundestag eine Mehrheit bekommen. Und zwar durch die Stimmen der  kapitalistischen und EU-zentristischen Parteien SPD und Bündnis 90/Die  Grünen, die nichts wollen als diese Republik und unsere souveräne  Eigenstaatlichkeit mit allen Mitteln endlich loszuwerden, die  Bevölkerung verarmen zu lassen und dem Kapital weiter den Rachen  vollzustopfen. Denn das ist exakt das, was diese Parteien während ihrer  gesamten Zeit in der Regierungsverantwortung getan haben. Allein in der  rot-grünen Regierungsphase (1998-2005), während der Einführung der  Währung “Euro”, stieg das Geldvermögen der Kapitalisten umgerechnet um <strong>über 1 Billion Euro</strong>,  von umgerechnet 2,962 Billionen Euro im Jahre 1997 auf später 4,564  Billionen Euro in 2007. Sachwerte wie Immobilien nicht einmal  eingerechnet. (<a href="http://www.radio-utopie.de/2011/09/04/von-weimar-nach-berlin-und-nicht-nach-brussel/" target="_blank">Von Weimar nach Berlin und nicht nach Brüssel, 4.September</a>)</p>
<p>In dem Artikel der “Financial Times Deutschland” von den Redakteuren  Claudia Kade (Berlin), Peter Ehrlich (Brüssel) und Andre Kühnlenz  (Frankfurt) wird heute die Forderung der Regierung an die deutschen  Steuerzahler zitiert:</p>
<blockquote><p><em>“Wenn Internationaler Währungsfonds, Europäische  Zentralbank und EU die nächste Hilfstranche für Griechenland nicht  freigeben, brauchen viele Großbanken sofort Geld.”</em></p></blockquote>
<p>Wenn es eine einzige Partei im Bundestag gebe, welche die Deutschen noch vertreten würde, wäre die Antwort folgende:</p>
<blockquote><p><strong><em>“Dann sollen sie eben alle pleite gehen. Und zwar ohne uns.”</em></strong></p></blockquote>
<p>Genau dieser vom Bundesverfassungsgericht in seinem EFSF-Urteil  zitierte “Volkswille”, der sich aus dem Willen von 82 Millionen  potentiell vernunftbegabten und lesefähigen Individuen zusammen setzt,  drückt sich gerade gegen die gesamte weltweite Nomenklatura von Banken,  gekauften Regierungen, gekauften Staatsparteien, gekauften Abgeordneten,  gekauften Journalisten und gekauften Lobbyisten durch, mitsamt ihrer  Strategie des Staatsstreichs gegen die europäischen Demokratien durch  ein destruktives Finanzsystem. (<a href="http://www.radio-utopie.de/2011/08/15/strategie-eines-staatsstreiches-mit-dem-euro-die-europaische-integration-zu-zementieren/" target="_blank">Strategie eines Staatsstreichs: “Mit dem Euro die europäische Integration zu zementieren”)</a></p>
<p>Die Regierung von Deutschland destabilisiert sich bereits. Der  Feldzug der Raubritter des Kapitals ist aufgeflogen. Wer uns jetzt für  die Banken ausplündern will, muss dies im Lichte der Öffentlichkeit tun  und wird den Preis dafür bezahlen.</p>
<p>Es bleibt eben immer dem Volk selbst überlassen, seine Rechte und  Interessen zu vertreten und ihnen beizeiten entsprechend Nachdruck zu  verleihen.</p>
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		<title>Kundgebung und Demonstrationszug: Für Direkte Demokratie – Gegen den EURO-Rettungswahnsinn!</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:14:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CONTRACOMA</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Redebeiträge und weitere Informationen.
Geplante Redebeiträge: 
Dr. Bernhard Seitz, Aktionsbündnis Direkte Demokratie – Gegen den EURO-Rettungswahnsinn
Warum wir uns wehren!
Wolfgang Köstner, Souveraen 
Folgen der „EURO-Rettungen“ für den einzelnen Bürger!
Volker Schäfer, Partei der Vernunft Baden-Württemberg
Politische Alternativen zur Blockpartei CDUSPDGRÜNENCSUFDP
Anette Schumacher, Freie Union Baden-Württemberg und Bayern
Der EURO-Rettungswahnsinn aus Sicht der Freien Union
Hansjörg Schrade, Unternehmer und Mitglied der GRÜNEN
Der EURO-Rettungswahnsinn aus Sicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Redebeiträge und weitere Informationen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Geplante Redebeiträge: </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Dr. Bernhard Seitz, <em>Aktionsbündnis Direkte Demokratie – Gegen den EURO-Rettungswahnsinn</em><strong><br />
Warum wir uns wehren!</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wolfgang Köstner, <em>Souveraen </em><br />
<strong>Folgen der „EURO-Rettungen“ für den einzelnen Bürger!</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Volker Schäfer, <em>Partei der Vernunft Baden-Württemberg</em><br />
<strong>Politische Alternativen zur Blockpartei CDUSPDGRÜNENCSUFDP</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Anette Schumacher, <em>Freie Union Baden-Württemberg und Bayern</em><br />
<strong>Der EURO-Rettungswahnsinn aus Sicht der Freien Union</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Hansjörg Schrade, <em>Unternehmer und Mitglied der GRÜNEN</em><br />
<strong>Der EURO-Rettungswahnsinn aus Sicht eines Unternehmers und Mitglieds der GRÜNEN</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wolfram Bernhardt, <em>Agora42</em><br />
<strong>EURO-Rettung und Medien: Ein Wahnsinn für sich?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Beiträge sind jeweils maximal 10 Minuten lang. Dazwischen können kurze Grußworte einzelner Demonstranten verlesen werden!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weitere Informationen:</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Kundgebung beginnt planmäßig um  11.00 Uhr auf dem Kleinen Schloßplatz, Stuttgart Mitte. Die Redebeiträge  werden ca. 1 bis 1 1/2 Stunden in Anspruch nehmen. Danach ziehen wir  durch die Stuttgarter Innenstadt:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">1. Zum Stuttgarter Rathaus, um  dem Oberbürgermeister von u. E. demokratisch zweifelhaftem Ruf Schuster  kurz die Meinung zu sagen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">2. Zum Kronprinzenplatz, um an die  Ausbeutung der Arbeitnehmer, Renter und sonstigen Bürger durch die  deutschen Banken zu gedenken.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">3. Zur Deutschen Bank (Theodor-Heuss-Straße), um das Herz der Finanzfinsternis gebührend mit unserer Aufmerksamkeit zu würdigen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">4. Zurück zum Kleinen Schloßplatz zum weiter diskutieren, weiter nachdenken, weiter demonstrieren…</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auf dem Kleinen Schloßplatz werden außer dem Aktionsbündnis selbst Partner mit Ständen für Diskussionen zur Verfügung stehen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Offizielles Ende der Veranstaltung ist um ca. 13.00 Uhr.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Download dieser Information als pdf <a href="http://eurodemostuttgart.files.wordpress.com/2011/09/110911-kundgebung-und-demonstrationszug1.pdf">hier</a>. Das Nutzen und die Weiterverbreitung dieser Ankündigung ist ausdrücklich erwünscht!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Kontakt &amp; Info: <a href="mailto:aktion-direkte-demokratie@email.de">aktion-direkte-demokratie@email.de</a>.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Historiker Dr. Daniele Ganser: Ten Years after 9/11</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 17:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CONTRACOMA</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine der besten wissenschaftlichen Auseinandersetzungen über den 11. September aus der Sicht des Historikers Dr. Daniele Ganser in Form einer Vorlesung an der Universität Basel.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine der besten wissenschaftlichen Auseinandersetzungen über den 11. September aus der Sicht des Historikers Dr. Daniele Ganser in Form einer Vorlesung an der Universität Basel.</strong></p>
<p><iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/p/8BD0A4599F226734?version=3&amp;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Mathias Bröckers – Was war da los am 11. September?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 20:49:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(MDR, 08.09.2011)

Den 10. Jahrestag der Anschläge nehmen viele Medien zum Anlass  nocheinmal die offizielle Verschwörungstheorie der 19 Hijacker zu  zementieren. Doch es gibt auch Ausnahmen in diesem dreckigen Business.  Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) beispielsweise enthielt sich in den 10  Jahren weitestgehend einer eigenen Meinung zu diesem Thema. Doch nun  trieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>(MDR, 08.09.2011)</h3>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VzkBHFwFfV8?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/v/VzkBHFwFfV8?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Den 10. Jahrestag der Anschläge nehmen viele Medien zum Anlass  nocheinmal die offizielle Verschwörungstheorie der 19 Hijacker zu  zementieren. Doch es gibt auch Ausnahmen in diesem dreckigen Business.  Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) beispielsweise enthielt sich in den 10  Jahren weitestgehend einer eigenen Meinung zu diesem Thema. Doch nun  trieb es die Redaktion der Nachmittagssendung &#8220;Hier ab vier&#8221; um, endlich  auch einmal ein Statement in die Welt zu setzen.<br />
Offenbar wurde  hier nicht von vornherein festgelegt, dass man die wilden  Verschwörungstheorien zum hundersten mal argumentationslos zu entkräften  versucht &#8211; nein, man lud Mathias Bröckers zum Talk ins Studio ein. LIVE  und mit Zuschaueranrufen. Das mag sehr riskant sein, wenn man vorgehabt  hätte, den Herrn Bröckers zu ärgern.<br />
Doch was die vorwiegend  ältere Stammzuschauerschaft an diesem Donnerstag-Nachmittag zu sehen  bekam, muss in allerhöchsten Tönen gelobt werden. Der Autor des Buches  &#8220;Einsturz eines Lügengebäudes&#8221; Mathias Bröckers &#8211; auch bekannt aus  &#8220;Unter falscher Flagge&#8221; (NuoViso.tv) durfte seine Argumente 30 min. lang  vorbringen.<br />
Ausschließlich alle Anrufer in dieser Sendung  dankten Herrn Bröckers für sein Engagement und dem MDR für diese  aufschlussreiche Sendung.</p>
<p>Grüße und Dank an <a href="http://nuoviso.tv/" target="_blank">NuoViso</a>!</p>
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		<title>KULTURSTUDIO: Mordanschlag 9/11</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 16:12:40 +0000</pubDate>
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Zu Gast:
Lars Schall &#8211; freier Finanzjournalist /Autor
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Paul Schreyer – freischaffender Autor / Journalist
www.paul-schreyer.de
Die Anschläge vom 11.September 2001 begehen ihren 10.Jahrenstag.
Die offizielle Version der amerikanischen Regierung ist widersprüchlich und unvollständig. Viele Fragen bleiben offen. Unsere Gäste verarbeiteten ihre Fragen
in Büchern und anderen Publikationen. Speziell wird es um Geschehnisse vor dem 11. September 2001 gehen an den [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.livestream.com/kulturstudio"><img class="alignleft size-full wp-image-3147" title="kustu23" src="http://www.contracoma.com/wp-content/uploads/2011/09/kustu23.jpg" alt="kustu23" width="573" height="382" /></a></p>
<p>Zu Gast:</p>
<h3>Lars Schall &#8211; freier Finanzjournalist /Autor</h3>
<p><a href="http://www.larsschall.com" target="_blank">www.larsschall.com</a></p>
<h3>Paul Schreyer – freischaffender Autor / Journalist</h3>
<p><a href="http://www.paul-schreyer.de" target="_blank">www.paul-schreyer.de</a></p>
<p>Die Anschläge vom 11.September 2001 begehen ihren 10.Jahrenstag.<br />
Die offizielle Version der amerikanischen Regierung ist widersprüchlich und unvollständig. Viele Fragen bleiben offen. Unsere Gäste verarbeiteten ihre Fragen<br />
in Büchern und anderen Publikationen. Speziell wird es um Geschehnisse vor dem 11. September 2001 gehen an den Finanzmärkten und um die Rolle der amerikanischen Luftabwehr NORAD !  Es wird auf jeden Fall spannend!</p>
<p><a href="http://www.kulturstudio.de.vu" target="_blank">www.kulturstudio.de.vu</a> oder <a href="http://www.livestream.com/kulturstudio " target="_blank">www.livestream.com/kulturstudio </a></p>
<p>Wie immer wird dieses Kultur-Studio auch bei<br />
<a href="http://www.okitalk.com" target="_blank">www.okitalk.com</a> und <a href="http://www.radio-ssc.de" target="_blank">www.radio-ssc.de</a> ausgestrahlt.</p>
<p>Vielen Dank für die freundliche Unterstützung bei :<br />
<a href="http://www.zeitfokus.de" target="_blank">www.zeitfokus.de</a><br />
<a href="http://www.videogold.de " target="_blank">www.videogold.de </a><br />
<a href="http://www.contracoma.com" target="_blank">www.contracoma.com</a><br />
<a href="http://epochenvideo.blogspot.com" target="_blank">epochenvideo.blogspot.com</a></p>
<p>Lust mitzureden?<br />
Bitte in mumble bei okitalk.com herunterladen oder Skype-Name : double-sound  anfragen!</p>
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		<title>Genie oder Wahnsinn &#8211; Der Fall Janke</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 15:21:02 +0000</pubDate>
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